Beginn der Bauarbeiten auf der Hochstraße

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26.11.20 | Infrastruktur

Platz für den Radverkehr auf der Hochstraße

Der Anlagen- und Cityring ist bisher fest in der Hand des Autoverkehrs, ein Angebot für den Radverkehr gibt es nicht. Das wird sich langfristig ändern, denn im Stadtverordnetenbeschluss zur Fahrradstadt Frankfurt ist vorgesehen, auf den Ringstraßen eigene Fahrradtrassen zu schaffen.

Stadt Frankfurt nimmt Anlagen- und Cityring in den Blick – Start in der Hochstraße 

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: „Wir schaffen Platz für den Radverkehr“ 

Klaus Oesterling

Die Hochstraße ist Teil der wichtigen West-Ost-Verbindung in der Frankfurter Innenstadt und wird nun in Angriff genommen. „Zunächst schaffen wir mit provisorischen Maßnahmen Platz für den Radverkehr bis zum Eschenheimer Tor. Eine dauerhafte bauliche Lösung ist das langfristige Ziel“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Ab Montag, 30. November 2020, gehen die Bauarbeiten los. Zunächst lässt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) die Fahrbahndecke der rechten Fahrspur auf dem rund 170 Meter langen Stück zwischen Große Bockenheimer Straße und Kaiserhofstraße erneuern. 

Auf die frische Fahrbahndecke und darüber hinaus bis zur Kreuzung am Eschenheimer Tor folgen Markierungen, um die Sichtbarkeit der Radfahrer*innen zu erhöhen. „Wer in der Innenstadt mit dem Fahrrad unterwegs ist und nicht mit dem Auto, trägt aktiv dazu bei, dass die Luft sauber bleibt. Das wollen wir unterstützen und verbessern gezielt die Voraussetzungen für den Radverkehr“, erläutert Stadtrat Oesterling weiter.

Das städtische Radfahrbüro im Straßenverkehrsamt hat die Planung für die provisorische Maßnahme erarbeitet und sieht Rotmarkierungen in der Hochstraße vor. Ergänzend wird der Radfahrstreifen von der Großen Bockenheimer Straße an bis zur Börsenstraße mit Leitschwellen sichtbar von der Fahrbahn abgetrennt.

Dass Lieferverkehr weiterhin möglich sein muss und Taxis halten können, ist berücksichtigt. Zwischen Kleiner Hochstraße und Kaiserhofstraße werden Taxistände links neben dem Radfahrstreifen platziert. Ebenfalls links neben dem Radstreifen wird zwischen Kaiserhofstraße und Börsenstraße ein Bereich für den Lieferverkehr markiert. An der Kreuzung zum Eschenheimer Tor haben die Planer*innen einen breiteren und rot markierten Radfahrstreifen vorgesehen. Ergänzend, um das Paket für den Radverkehr abzurunden, stellt das ASE noch zwölf zusätzliche Fahrradbügel auf.

Die städtischen Planer*innen werden das Verkehrsgeschehen genau beobachten. Zusätzlich wurde nun eine Machbarkeitsstudie für den Anlagen- und Cityring in Auftrag gegeben, um die bestmögliche Lösung für dauerhafte Radverkehrsanlagen zu bestimmen.

Auswirkungen auf den Verkehr

Während der Bauarbeiten ist die Zahl der Fahrspuren für den Kfz-Verkehr bis Freitag, 11. Dezember reduziert. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen können die Baustelle passieren.

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