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Besser zum Waldstadion kommen
Die Schwarzwaldstraße ist eine wichtige Radverbindung zum Frankfurter Waldstadion. Auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Fußball-EM 2024 ist sie für den Radverkehr sicherer gestaltet worden.
Verbesserungen für den Rad- und Straßenbahnverkehr
Aufgrund der geringen Breite von nur 50 Zentimetern zwischen Straßenbahn-Gleisen und dem Bord auf der Westseite der Schwarzwaldstraße ist es nicht möglich, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Süden mit dem Rad zu nutzen. Der Gehweg ist wiederum weniger als zwei Meter breit gewesen. Der Radverkehr ist gerade bei Stadionbetrieb mangels Alternativen auf den Gehweg ausgewichen, auch wenn die Mitnutzung nicht zulässig war. Das Ergebnis waren Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr. Eine Markierung von Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn war aus oben genanntem Grund ausgeschlossen.
Als Lösung hat der Radverkehr nun die Möglichkeit erhalten, auf dem östlichen Geh- und Radweg in zwei Richtungen zu fahren. Die Abzweigung auf die B43/44 ist eingeengt und die Radverkehrsfurt rot markiert worden, damit der Radverkehr hier sicher queren kann. Auf Höhe Johann-Klotz-Straße wechselt der Radverkehr auf die westliche Seite. Mit Hilfe von Pollern auf Höhe der bisherigen Schrägparkplätze ist eine ausreichende Breite für einen gemeinsamen Geh- und Radweg geschaffen worden, was gerade bei Stadionbetrieb auch für die Fußgänger:innen eine wesentliche Verbesserung darstellt.
Von den Änderungen profitieren nicht nur Fuß- und Radverkehr, sondern auch der Straßenbahnbetrieb. Denn parkende Fahrzeuge haben immer wieder so in die Fahrbahn geragt, dass die Fahrt der Straßenbahn behindert wurde.
Bildvergleich vorher-nachher
Wo bisher parkende Autos Radverkehr unmöglich und den Straßenbahnverkehr beeinträchtigt haben, hat die Stadt Frankfurt nun einen breiten Radweg eingerichtet.
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Unfallschwerpunkt beseitigt
Weil auch die Rotmarkierung des Abbiegebereichs Adickesallee/Bertramstraße nicht zur deutlichen Reduktion der Unfälle beitrug, dürfen Autos hier nicht mehr in die Bertramstraße abbiegen.

Besser unterwegs zwischen Bockenheim und Ginnheim
Die bisher vorhandenen Lücken in der Radverbindung zwischen den Stadtteilen Bockenheim und Ginnheim sind geschlossen. Rad- und E-Scooter-Fahrende sind hier nun komfortabler und sicherer unterwegs.

Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
