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Fahrradstraße Grüneburgweg
Die Stadt Frankfurt hat den Grüneburgweg im Frankfurter Westend nun auch östlich des Reuterwegs und westlich des Mitscherlichplatzes zur fahrradfreundlichen Nebenstraße umgestaltet, um damit die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr nun auch im 2. und 3. Abschnitt umgesetzt
Zu den ausgeführten Maßnahmen für die Umgestaltung als Fahrradstraße gehörten neue Markierungen, Piktogramme, Verkehrszeichen und zahlreiche neue Fahrradbügel. Insbesondere in den Kreuzungsbereichen sind Abstellbügel und ergänzend Poller so platziert, dass Kraftfahrzeuge hier nicht mehr illegal abgestellt werden und die Sichtbeziehungen beeinträchtigen können. Markierte Sicherheitstrennstreifen führen zu einem größeren Abstand zwischen Radverkehr und längs parkenden Autos – und tragen so dazu bei, schlimme Unfälle – „Dooring!“ – zu verhindern. Dadurch verbessert sich die Verkehrssicherheit für alle – auch für den Fußverkehr! Denn der autodominierten Straße wichen bisher viele mit dem Rad auf den Gehweg aus, so dass Fußgänger sich belästigt und teils gefährdet fühlten. Die Umgestaltung trägt dazu bei, dass die Zahl der Gehwegradler signifikant sinken wird.

Die Streifen links und rechts der rotmarkierten Fläche sind keine Radwege, sondern Sicherheitstrennstreifen, die Abstand schaffen zwischen Fahrbahn und den Flächen am Straßenrand, wo neben Fahrrädern und E-Scootern auch Pkw (wie links im Bild zu sehen ist) geparkt werden können.
Modalfilter am Mitscherlichplatz
Vom Kreisel des Mitscherlichplatzes (2. Abschnitt) ist die Einfahrt in den Grüneburgweg nach Westen in Richtung Palmengarten nur noch für den Radverkehr und die Buslinie 75 möglich. Neben der entsprechenden Beschilderung sorgt dafür auch ein sogenannter Modalfilter. Dadurch verringert sich Durchgangsverkehr und das Radfahren im Mischverkehr wird sicherer. Entscheidende Veränderungen in diesem Abschnitt sind die verbesserten Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr sowie die Einrichtung von Lieferzonen für den Wirtschaftsverkehr und Flächen zum Abstellen von Rädern und E-Scootern.
Im Abschnitt zwischen Reuterweg und Eschersheimer Landstraße (3. Abschnitt) wurden die Parkflächen neu geordnet. Die bestehende Parkregelung mit beidseitigem Längsparken blieb grundsätzlich erhalten. Neu sind auch hier die Flächen für das Abstellen von Fahrrädern und E-Rollern sowie zusätzlich Bereiche für Außengastronomie an den Fahrbahnrändern.
Auch für den Fußverkehr hat sich vieles verbessert, weil es durch die Neuaufteilung bei den Kfz-Parkplätzen (jetzt auf der Fahrbahn, früher halb auf den Gehweg) mehr Platz auf dem Gehweg gibt. An den Einmündungen verhindern Sperrflächen und Poller nun das illegale Abstellen von Kraftfahrzeugen. So lässt sich die Fahrbahn jetzt sicher zu Fuß überqueren. Durch entsprechend neu markierte Stellen an den Fahrbahnrändern ist es auch abseits der Einmündungs- und Kreuzungsbereiche einfacher geworden, den Grüneburgweg zu Fuß zu queren.

Der Fußverkehr profitiert durch freie Gehwegachsen - falsch parkende Autos können weder den Weg von den Blick versperren.
Sechs neue Lieferzonen für den Wirtschaftsverkehr
Im Abschnitt zwischen Reuterweg und Eschersheimer Landstraße – dem Bereich, in dem Gastronomie und Einzelhandel konzentriert sind – gibt es nun sechs neue Lieferzonen für den Wirstschaftsverkehr (Paketzustellung, Handwerker, Getränkeliferungen). Auf Wunsch von Anwohnenden hat auch die Leerbachstraße eine neue Lieferzone bekommen. Die Kfz-Stellplätze wurden von 37 auf 40 erhöht. Der Radverkehr hat 76 neue Stellplätze erhalten: zuvor waren es 48, inzwischen sind es 124. Zwischen Reuterweg und Eschersheimer Landstraße gilt nun das bewirtschaftete Parken, wofür Parkscheinautomaten aufgestellt wurden.
Im Abschnitt des Grüneburgwegs zwischen Eschersheimer Landstraße und der Straße Im Trutz Frankfurt gilt seit der Umbaumaßnahme für den Kfz-Verkehr die Einbahnstraßenregelung. Zwischen Reuterweg und Im Trutz Frankfurt können Autos weiterhin in beiden Richtungen fahren, zwischen Eschersheimer Landstraße und Im Trutz Frankfurt künftig nur noch in Fahrtrichtung Westen. Der Radverkehr ist von der neuen Einbahnstraßenregelung nicht betroffen und kann im Grüneburgweg zwischen Reuterweg und Erschersheimer Landstraße weiterhin in beiden Richtungen fahren. Wie am Mitscherlichplatz ist auch dies eine Maßnahme zur Reduktion des Kfz-Durchgangsverkehrs und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Einbau einer Fahrbahninsel
An der östlichen Einfahrt in den Grüneburgweg wird die Fahrradstraße besonders deutlich. An dieser Stelle wird – ähnlich wie bereits im Kettenhofweg auf Höhe Senckenberganlage – eine Fahrbahninsel installiert. Der einfahrende Radverkehr hat dort gegenüber dem einfahrenden Kfz-Verkehr Vorrang. Aufgrund des traditionellen Radrennens Frankfurt-Eschborn am 1. Mai erfolgt die Montage dieses Elements erst nach dem Wettkampf Anfang Mai, um die Sportlerinnen und Sportler, die hier mit hoher Geschwindigkeit einfahren, nicht zu gefährden.
Die Arbeiten zur Umgestaltung hat die Stadt auch dazu genutzt, die durch das Gewicht parkender Fahrzeug gebrochenen Gehwegplatten auszutauschen und die Sinkkästen zu reinigen, was aufgrund parkender Autos sonst nicht möglich ist. Auch für Baumpflegearbeiten war der Umbau ein günstiger Anlass.
Um Ausweichverkehre in den Seitenstraßen zu unterbinden, hat das Straßenverkehrsamt die neue Verkehrsführung sofort nach der Fertigstellung an den Navigationsdienstleistern zur Verfügung gestellt.
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