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Radfahren in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verändern das öffentliche Leben sehr weitgehend. Das betrifft auch den Radverkehr. Einige wichtige Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Aufdruck des Logos des Radfahrbüros auf Asphalt

Fahren Sie Rad – gerade jetzt!

Zur Zeit herrscht auf Frankfurts Straßen bessere Luft und weniger Gedränge: Das durch die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gesunkene Verkehrsaufkommen ist für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ein zusätzlicher Anreiz, mit dem Rad in der Stadt unterwegs zu sein. Nutzen Sie es!

Stärkung der Abwehrkräfte

Gesundheitliche Vorteile, die grundsätzlich mit dem Radfahren verbunden sind – darunter die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, des Immunsystems und der Lungenfunktion – gelten auch während der Corona-Pandemie. Auf dem Rad besteht außerdem eine geringere Infektionsgefahr als im ÖPNV.

Reparaturen sind möglich

Zahlreiche Branchen haben vorübergehend Ladenlokale schließen müssen, aber es ist weiterhin möglich, Räder in Fachgeschäften reparieren zu lassen.

Bikesharing ist möglich

Es ist auch weiterhin möglich, stationsgebundene (Call A Bike, Nextbike) und "Free-Floating"-Mietfahrräder (Wind) zu entleihen und zu benutzen. Eine Desinfektion von Lenkergriffen, Brems- und Schalthebel sowie Display/Schloss vor und nach Benutzung ist zu empfehlen.

Velotaxi Frankfurt hat seinen Fahrbetrieb aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie hingegen bis auf weiteres eingestellt.

Einschränkungen im Service-Netzwerk

Viele unserer Service-Partner im Service-Netzwerk können ihre Dienste gegenwärtig nicht bereitstellen. Bitte führen Sie möglichst Ihre eigene Luftpumpe mit. Eine Alternative sind die jederzeit öffentlich zugänglichen mit einer Luftpumpe ausgestatteten Reparaturstationen an der Konstablerwache, an der Hauptwache, in der Leipziger Straße, am Arthur-Stern-Platz in Rödelheim, am Gymnasium Riedberg und an der Endhaltestelle der U-Bahn in Bergen-Enkheim.

"Radfahren neu entdecken" macht Pause

Das vom Land Hessen geförderte Projekt Radfahren neu entdecken, bei dem testweise für 14 Tage E-Transporträder und Pedelecs geliehen werden können, ist in Frankfurt im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zunächst bis zum 19. April ausgesetzt worden.

Der Radweg-Ausbau geht weiter!

Was uns besonders am Herzen liegt: Auch wenn die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie viele Bereiche des öffentlichen Lebens weitgehend lahmlegen, geht der Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur im Zuge des Stadtverordnetenbeschlusses von August 2019 weiter! Dies betrifft insbesondere den Radwegebau und die Erweiterung der Fahrrad-Abstellmöglichkeiten. Außerdem wird es zusätzlich eine Reihe von kleineren Maßnahmen geben, die das Leben für viele Frankfurter Radfahrerinnen und Radfahrer spürbar angenehmer machen werden. Selbstverständlich bleibt auch die Finanzierung des beschlossenen Programms weiterhin gesichert. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

(26.03.20)

Weitere Kurzmeldungen zum Thema: Service

 
Abbiegesystem

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) rüstet im Lauf dieses Jahres alle Nutzfahrzeuge über zwölf Tonnen nachträglich mit Abbiegeassistenten aus. Dadurch sinkt das Unfallrisiko beim Rechtsabbiegen erheblich.

 
strafzettel

Ein festgeschriebener seitlicher Überholabstand von 1,5 Metern und höhere Bußgelder für das Parken auf Rad- und Gehwegen. Dies sind nur zwei der zahlreichen Änderungen in der StVO, die direkte Auswirkung auf Radfahrende haben.

 
Reparaturstation am Arthur-Stern-Platz

Bei einer Fahrradpanne kann man sich jetzt an drei weiteren Stellen in Frankfurt selbst helfen: Am Arthur-Stern-Platz, am Gymnasium Riedberg und an der U-Bahn-Endhaltestelle in Bergen-Enkheim wurden Reparaturstationen installiert.

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