Baustelle Homburger Damm

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03.11.25 Infrastruktur

Geh- und Radwegbau entlang des Homburger Damms

Im Gallusviertel startete der Bau eines Geh- und Radwegs entlang des Homburger Damms, der die Verbindung der westlich und östlich der Bahnstrecke gelegenen Abschnitte der Frankenallee herstellt.

Lückenschluss für den Radschnellweg nach Wiesbaden

In einer Bauzeit von rund einem Jahr entsteht entlang der Bahnstrecke die Verbindung von Denisweg und Frankenallee sowie die Stadtteilverbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Darüber hinaus schließt die entstehende Verbindung eine entscheidende Lücke für den zukünftigen Radschnellweg FRM3 Frankfurt-Wiesbaden.

Lückenschluss am Homburger Damm

„Der Bau dieser Wege ist ein entscheidendes Puzzlestück für die Radverbindung des Frankfurter Westens mit der Innenstadt und kürzere Wege im Gallusviertel. Wir beseitigen eine Barriere, die vielen Menschen schon lange ein Dorn im Auge ist, und investieren in umweltfreundliche Mobilität“, sagt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert anlässlich des Baubeginns.

Neubauabschnitt in hellem Blau – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

Der neue Weg ergänzt die bereits heute weitgehend Kfz-freie Route entlang des Denisweges und sorgt für eine Verbesserung der statteilverbindenden Strecke zwischen Nied, Griesheim und dem Gallus. Für eine größere Ansicht bitte auf das Bild tippen oder klicken.

die wichtigsten Infos in kompakter Form – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

Die wichtigsten Infos zum entstehenden Lückenschluss in kompakter Form. Für eine größere Ansicht bitte auf das Bild tippen oder klicken.

Bahnparallel und zukunftsfähig

500 Meter lang, 4 Meter breit, heller Asphalt – so lesen sich die nüchternen Eckdaten des Weges, der parallel zum Bahndamm auf dessen Ostseite durch das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) gebaut wird. Wer den Weg nach der Fertigstellung nutzt, wird zudem feststellen, dass zwischen dem gemeinsamen Geh- und Radweg und dem Bahndamm eine Mulde zu dessen Entwässerung gebaut und zahlreiche Bäume gepflanzt wurden. Spätestens bei Dunkelheit wird man zudem bemerken, dass auch an Beleuchtung gedacht wurde.

 

Sollte der als gemeinsamer Geh- und Radweg gebaute Abschnitt künftig so stark genutzt werden, dass das Trennen von Fuß- und Radverkehr sinnvoll ist, kann ein zunächst mit Magerrasen gestalteter, unmittelbar an den neuen Weg angrenzender, 2,50 Meter breiter Streifen als separater Gehweg ausgebaut werden. „Diese Option war uns wichtig, damit wir flexibel auf geändertes Mobilitätsverhalten reagieren können. Wir sind damit zukunftsfähig“, erläutert Siefert.

Denisweg

Damit die Anbindung an den in Richtung Griesheim und Höchst führenden Denisweg (Foto) zeitgemäß ist, baut das ASE auch die dafür notwendige Querung der Schmidtstraße barrierefrei um. Zudem wird die vorhandene Ampel umgebaut.

Wegzeiten werden mehr als halbiert

Der Weg von der Frankenallee 246 zur Frankenallee 260 beträgt zwar nur 14 Hausnummern, aktuell aber rund 1,5 Kilometer auf dem Rad oder zu Fuß und damit zwischen 5 und 15 Minuten. Mit der Verbindung der Frankenallee unter dem Bahndamm hindurch verkürzt sich die Strecke auf zirka 550 Meter und damit auf 2 Minuten mit dem Rad und 7 Minuten zu Fuß. „Ein Projekt mit großer und unmittelbarer Wirkung für die Menschen im Gallusviertel, deren Wege sich mehr als halbieren“, sagt Siefert.

Das Wegstück, das die Frankenallee miteinander verbindet wird ebenfalls als gemeinsamer Geh- und Radweg gebaut und 3 Meter breit sowie beleuchtet sein. Die Flächen seitlich des Weges werden als öffentliche Grünfläche angelegt.

Durchstich durch den Bahndamm bereits 2023

Möglich werden die kürzeren Strecken auf den neuen Wegen vor allem aufgrund des Durchstichs durch den Homburger Damm, der bereits im Herbst 2023 erfolgte. In dieser Zeit wurde das zuvor östlich des Bahndamms errichtete und rund 2000 Tonnen schwere Rahmenbauwerk in den zuvor abgetragenen Bahndamm eingeschoben. Künftig dient es als Durchgang für Fuß- und Radverkehr und ermöglicht überhaupt erst die kürzeren Wege. In 2024 und 2025 erfolgten Leitungsverlegungsarbeiten durch verschiedene Netzbetreiber im Baufeld des Geh- und Radwegs im Vorgriff auf die nun startenden Arbeiten.

Die Baukosten für den Geh- und Radweg belaufen sich auf rund 1,35 Millionen Euro. Die Gestaltung der Platzfläche auf der Ostseite des Bahndamms ist ein gesondertes Projekt und kein Bestandteil der nun startenden Arbeiten.

 

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