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Hospitalstraße: Sicherer zu Fuß und mit dem Rad
Schmale Gehwege, Dooring-Gefahr durch unachtsam geöffnete Autotüren und schnell fahrende Autos – die Hospitalstraße war bisher wenig einladend für den Rad- und Fußverkehr. Jetzt hat sich die Situation deutlich verbessert.
Weil die Hospitalstraße den Teil einer – nicht zuletzt für Schulkinder – wichtigen Fußverkehrs- und Fahrradachse im Stadtteil Höchst bildet, bestand hier hoher Handlungsbedarf. Durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen hat die Stadt Frankfurt Sicherheit und Attraktivität dieser Straße für den Rad- und Fußverkehr deutlich gesteigert.
Die Hospitalstraße vorher und nachher in animierter Überblendung.
So gibt es auf der Hospitalstraße zwischen Königssteiner Straße und Gotenstraße nun einen Fahrradschutzstreifen in Richtung Osten, der noch etwas über die Querung Gotenstraße hinausführt. Möglich war dies durch eine veränderte Anordnung der Fahrspuren.

Auch im Abschnitt der Hospitalstraße zwischen Gotenstraße und Zuckschwerdtstraße gelang es, die Verkehrssicherheit durch die Verlegung von Kfz-Parkplätzen zu verbessern. Insbesondere haben zu Fuß Gehende nun die gesamte Gehwegbreite für sich und müssen sich den Platz nicht mehr mit Autos teilen. Auf der Südseite darf nicht mehr geparkt werden. Auf der Nordseite sind zusätzliche legale Parkplätze auf der Fahrbahn entstanden.

Die Hospitalstraße vor der Umgestaltung.
Zwar reicht der Straßenquerschnitt hier nicht aus, um einen Fahrrad-Schutzstreifen zu markieren, dafür entfällt allerdings die „Dooring“-Gefahr durch unachtsam geöffnete Autotüren. Da es sich hier um einen wichtigen Schulweg handelt, gilt nun Tempo 30. So können auch Radfahrende im „Mischverkehr“, also auf derselben Fahrbahn wie Kraftfahrzeuge sicher unterwegs sein. Die Änderungen konnten durchgeführt werden, weil Anpassungen bei der Ampelanlage im Rahmen der aktuellen Instandhaltungsarbeiten ausgeführt wurden. Durch diese Anpassungen sind nun auch die fünf, hier verkehrenden Buslinien – 59, 804, 253, X11, 259 – flüssiger unterwegs.

Vor der Umgestaltung: nicht übersichtlich genug, um die Straße sicher zu Fuß zu queren. Die Verbesserung durch die Umgestaltung zeigt das breitformatige Bild ganz oben in dieser Meldung.
An der Abbiegung zur Zuckschwerdtstraße kann diese vom Fußverkehr nun deutlich sicherer und komfortabler gequert werden. Sowohl die Sicht- wie auch die Gehachsen werden nicht mehr von parkenden Autos beeinträchtigt. Die Breite der zu querenden Fahrspuren wurde so reduziert, dass der Kfz-Verkehr nicht beeinträchtigt wird, der Fußverkehr aber kürzere Strecken auf den Fahrbahnen zurücklegen muss.

Auch hier an der Abbiegung Gerlachstraße/Zuckschwerdtstraße ist eine sichere Querungsmöglichkeit für den Fußverkehr entstanden.
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