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Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
Weseler Werft: Wege am nördlichen Mainufer barrierearm und ökologisch aufgewertet
Ziel der Arbeiten an der Rampe an der Mainuferpromenade war es, den Weg möglichst gut befahrbar und barrierearm umzubauen. Mit diesem Lückenschluss ist nun der gesamte nördliche Mainuferweg von der Honsellbrücke bis zum Westhafen barrierearm ausgebaut. „Der bisherige, unebene Übergang von der Rampe zum Mainuferweg war ein Ärgernis insbesondere für Menschen, die im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder auch mit dem Fahrrad unterwegs waren – umso mehr freue ich mich, dass die Arbeiten nun zum Frühlingsbeginn abgeschlossen sind. Beim Sonntagsspaziergang oder beim Joggen, auf dem Weg zur Arbeit, bei Festen und Konzerten auf der Weseler Werft – von der Asphaltoberfläche profitieren alle, die am Frankfurter Mainufer unterwegs sind“, sagt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert.
Die Wegoberfläche der Rampe an der Weseler Werft im Vorher-Nachher-Vergleich.
Neben den Wegen wurde die verdichtete Grünfläche an der Platanenreihe nördlich der Rampe aufgelockert und Wildblumen eingesät. „Wir haben außerdem kleine Biotope für Insekten und Eidechsen angelegt, zum Beispiel aus Bruchsteinen und Totholz sowie Gelbsandhaufen für Wildbienen. Damit stärken wir nicht nur die Artenvielfalt, wir verbessern so die ökologische Qualität der gesamten Fläche“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. Auf der unteren großen Wiese wurden zusätzlich drei Linden und eine Weide gepflanzt, die in ein paar Jahren Schatten spenden, das Mikroklima verbessern und weiteren Lebensraum für Tiere bieten.
Die Arbeiten gehen auf die Anregung des Ortsbeirats 4 zurück, der sich für diesen Bereich eine Veränderung gewünscht hatte, um „unsicheren Fahrradfahrern und vor allem auch mobilitätseingeschränkten Personen wie auch Kinderwagen das Befahren und Begehen zu erleichtern“. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf circa 360.000 Euro brutto. Die Maßnahme wird durch das Förderprogramm „Maßnahmen für die Herstellung von Barrierefreiheit“ mit bis zu 150.000 Euro vom Land Hessen gefördert.

Diese glatte Oberfläche ist besser benutzbar mit allem, was Räder hat…
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