Enge Platzverhältnisse für den Rad- und Fußverkehr an der Carl-Ulrich-Brücke zwischen Frankfurt-Fechenheim und Offenbach

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12.03.24 Infrastruktur

Frankfurt und Offenbach baulich enger zusammendenken

Um die Planung für eine Geh- und Radanbindung nördlich der Carl-Ulrich-Brücke voranzubringen, hat der Magistrat nun Haushaltsmittel in Höhe von 400.000 Euro bereitgestellt.

Magistrat gibt Planungsmittel für Geh- und Radweg nördlich der Carl-Ulrich-Brücke frei

Die Carl-Ulrich-Brücke ist eine zentrale Mainverbindung zwischen dem Frankfurter Stadtteil Fechenheim und der Stadt Offenbach. Insbesondere für den Rad- und Fußverkehr ist die Verkehrssituation aber verbesserungsbedürftig. Die Gehwege sind schmal und in Fahrtrichtung Frankfurt muss sich der Radverkehr den engen Straßenraum mit Schwerlastverkehr teilen. In Richtung Offenbach sind die Voraussetzungen nur wenig besser, existiert hier im Bestand lediglich ein markierter, gleichfalls schmaler Schutzstreifen auf der Fahrbahn. Die Stadt Frankfurt arbeitet an einer komplexen, aber attraktiven Lösung. Um die Planung für eine Geh- und Radanbindung nördlich der Carl-Ulrich-Brücke voranzubringen, hat der Magistrat nun Haushaltsmittel in Höhe von 400.000 Euro bereitgestellt.

„Frankfurt und Offenbach kommen sich näher“, davon ist Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert überzeugt. Und weiter: „Die ‚Fechenheimer Fackeln‘ im Zulauf zur Carl-Ulrich-Brücke werden die Verbindung für den Rad- und Fußverkehr zwischen Offenbach und Frankfurt deutlich verbessern. Mit der Freigabe der Planungsmittel für das Ingenieurbauwerk haben wir eine erste Hürde genommen.“

„Fechenheimer Fackeln“? Damit ist ein Entwurf gemeint, den Studierende des Fachbereichs Architektur der Frankfurter University of Applied Sciences 2018 im Zuge eines studentischen Wettbewerbs entwickelt haben. Die Jury, darunter mehrere Fachämter der Stadt, bewerteten diesen Entwurf als den funktional und gestalterisch besten. Die Namensgebung ergibt sich aus der Architektur der Tragkonstruktion aus Cortenstahl, die in ihren ständerförmigen Bestandteilen die Wuchsform der Bäume aufnimmt und in ihren Spitzen eine cube-förmige, an Fackeln erinnernde Beleuchtung aufweisen soll. Planerisch ebenso einbezogen werden Zuwege vom und zum Mainuferweg. Die erdachte Lösung ist also eine Art aufwändige Stegkonstruktion für den Fuß- und Radverkehr, mit der eine sichere Zuwegung ermöglicht wird und zugleich naturschutzrechtliche Belange berücksichtigt werden. Zu den Auflagen gehört es etwa, den alleenartigen Baumbestand zu erhalten.
 
Von einer sicheren und attraktiven Wegeverbindung werden künftig nicht nur Pendelnde profitieren, sondern auch Freizeitradlerinnen und -radler. Denn die Carl-Ulrich-Brücke und deren Nordrampe sind Teil der Wegstrecke des GrünGürtel-Radrundwegs. Die Landesstraße 3001 – die auch über die Carl-Ulrich-Brücke verläuft – liegt noch in der Vermögensverwaltung des Landes Hessen. Die Stadt Frankfurt hat mit dem Land bereits eine Verwaltungsvereinbarung getroffen, um eine verkehrssichere Geh- und Radwegverbindung realisieren zu können.

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