Fahrradfreundlicher Oeder Weg

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02.09.21 | Infrastruktur

Fahrradfreundlicher Oeder Weg

Die Umgestaltung des Oeder Wegs zu einer fahrradfreundlichen Straße hat Fahrt aufgenommen. Ziel der Maßnahme der Stadt Frankfurt ist eine sichere und komfortable Führung für den Radverkehr.

Umgestaltungsmaßnahmen im mittleren Abschnitt

Nicht nur Radfahrende, auch Fußgängerinnen und Fußgänger profitieren von der Umgestaltung – mit verbessertem Gehkomfort und mehr Aufenthaltsqualität. „Der gesamte Oeder Weg mit knapp 1,3 Kilometern Länge soll lebenswerter und fahrradfreundlicher werden“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „Ich freue mich, dass die Pläne nun Gestalt annehmen.“

Ende vergangenen Jahres hatte der Magistrat die Pläne für die Umgestaltung des Oeder Wegs dem Ortsbeirat 3 (Nordend) vorgestellt und in einer öffentlichen Ausstellung unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden präsentiert. Die Anwohnerinnen und Anwohner des Oeder Wegs wurden per Schreiben informiert. Die Umsetzung der ersten provisorischen Baumaßnahmen ist jetzt in die heiße Phase gegangen.

Schranke am unteren Ende des Oeder Weg

Den Anfang hat der mittlere Abschnitt des Oeder Wegs zwischen Querstraße und Glauburgstraße gemacht – sowie die Querstraße selbst. Seit Mitte Ausgust ist die Zufahrt für Kraftfahrzeuge aus Richtung Eschenheimer Tor in den Oeder Weg mittels einer Schranke in Höhe des Flemings Hotel geschlossen. Damit soll der Durchgangsverkehr im Oeder Weg aus Richtung Süden reduziert werden. Für Radfahrerinnen und Radfahrer bleibt die Zufahrt geöffnet. Kraftfahrzeuge können weiterhin über die Eschenheimer Anlage in den Oeder Weg fahren. Um das Parkhaus Turm-Center in der Querstraße weiterhin erreichen zu können, wird eine neue Zufahrtsmöglichkeit von der Eschersheimer Landstraße eingerichtet.

Radfahrende auf einem rot markierten Abschnitt des Oeder Wegs

Weniger Pkw-Durchgangsverkehr, dafür mehr abgasfreie Mobilität - das Erscheinungsbild des Oeder Wegs verändert sich.

In der zweiten Augusthälfte hat das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt die Markierungsarbeiten ausgeführt. Dabei hat die Straße in diesem Zuge eine durchgehende Fahrgassenbreite von 5,5 Metern erhalten. Darüber hinaus wurde ein sogenannter Multifunktionsstreifen mit einem Sicherheitstrennstreifen zur Fahrbahn markiert. Die Einmündungsbereiche werden mit roter Signalfarbe versehen. Im Anschluss an die Markierungsarbeiten stand die Montage der neuen Beschilderung an.

 

Weitere Informationen

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu fahrradfreundlichen Nebenstraßen

Wie sich fahrradreundliche Nebenstrraßen auf den Einzelhandel auswirken

Zur Übersichtsseite Fahrradfreundliche Nebenstraßen auf dem Radfahrportal

Multifunktionsstreifen
Multifunktionsstreifen
Multifunktionsstreifen mit Radverkehr

Passt gut und problemlos zusammen: Multifunktionsstreifen und Radverkehr.

Der neue Multifunktionstreifen verbindet Außengastronomie mit bewirtschaftetem Parken, Anwohnerparken und Lieferzonen. Darüber hinaus bietet er deutlich mehr Fahrradabstellmöglichkeiten und sogenannte Verweilflächen. Gewerbetreibende mit Außengastronomieflächen können ihr Mobiliar nach den derzeitigen Planungen, soweit vertretbar, vom Gehweg in den Multifunktionsstreifen legen. Die Gehwege werden dadurch breiter und komfortabler für Fußgängerinnen und Fußgänger. Die Möblierung der Verweilflächen sowie das Aufstellen der Baumkübel zur Abgrenzung der Außengastronomie ist ab Herbst 2021 geplant. Auf platzähnlichen Flächen werden zudem ergänzende Verweilelemente und Baumkübel angebracht. 

Fahrradfreundliche Kreuzung

An Kreuzungen sorgen Fahrradbügel und Poller für bessere Sichtbeziehungen.

Zebrastreifen auf dem Oeder Weg

Auch für Fußgängerinnen und Fußgängern macht die Umgestaltung des Oeder Wegs Vieles einfacher und angenehmer.

Die provisorische Umgestaltung des Oeder Wegs zwischen Anlagenring und Querstraße sowie zwischen Glauburgstraße und Eckenheimer Landstraße folgt ebenfalls im Herbst dieses Jahres. Die Umsetzung im nördlichen Bereich ist abhängig vom Ergebnis der weiteren Beratungen des Ortsbeirates. Thema der Diskussionen ist unter anderem, wie sich der Durchgangsverkehr aus Richtung Norden vermeiden lässt.

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