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Neue Radspuren auf der Mainzer
Auf der Mainzer Landstraße bestand stadteinwärts zwischen Sondershausenstraße und Rebstöcker Straße bisher eine Radweglücke. Jetzt ist sie, wie im Stadtverordnetenbeschluss zur Fahrradstadt Frankfurt festgelegt, geschlossen worden.
Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: “Wichtiger Lückenschluss auf einer Hauptverbindung”
Stetig wird die Infrastruktur fürs Rad in Frankfurt verbessert. Neue Fahrradabstellanlagen, neue Radwege, verbesserte Radverkehrsführungen, rot markierte Radstreifen. Letztere entstehen derzeit auf der Mainzer Landstraße stadteinwärts zwischen Sondershausenstraße und Rebstöcker Straße. Mit dem Beschluss zur Fahrradstadt Frankfurt am Main aus dem Jahr 2019 hatte die Stadtverordnetenversammlung festgelegt, dass die in diesem Bereich bestehende Radweglücke geschlossen werden soll. Das Vorhaben wird nun in die Tat umgesetzt. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling sagt dazu: „Das ist ein wichtiger Lückenschluss auf einer Hauptverbindung und ein gutes Beispiel dafür, dass Radweglücken kreativ geschlossen werden können.“ Der Stadtrat spielt dabei auf die Umsetzung des Lückenschlusses in der Praxis an: Auf dem rund 500 Meter langen Stück zwischen der Sonderhausenstraße und der Bahnbrücke kurz hinter der Ackermannstraße wird der Radverkehr künftig auf der Fahrbahn geführt und erhält dafür einen rot markierten, 1,50 Meter breiten Radstreifen am rechten Fahrbahnrand. An der Bahnbrücke angekommen schwenkt die Radspur aus Platzgründen auf den Gehweg, um unmittelbar danach wieder auf der Straße weitergeführt zu werden. Auf dem zirka 130 Meter langen Teilstück zwischen Bahnbrücke und Rebstöcker Straße müssen Radfahrerinnen und Radfahrer im Mischverkehr auf der Straße geführt werden, da die Platzverhältnisse für eine Radspur auf der Straße nicht ausreichen. Auf diesem Abschnitt werden Sharrows markiert, die auf den Radverkehr hinweisen
„Das Wetter hat mitgespielt, sodass wir die Markierungsarbeiten zeitig im Frühjahr durchführen konnten. Trockenheit und passende Temperaturen sind bei dem Aufbringen der Rotmarkierung wichtige Voraussetzungen“, erläutert Klaus Oesterling.
Die Rotmarkierung erfolgt mit so genannter Reibe-Kaltplastik. Die Kosten für die Markierungsarbeiten auf der westlichen Mainzer Landstraße betragen rund 17.500 Euro.
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