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Rat-Beil-Straße mit Radspur
Von der Nibelungenallee, Höhe Bürgerhospital, kommend gelangen Radfahrende ab sofort über eine breite, rot markierte Radspur durch die Richard-Wagner-Straße und Rat-Beil-Straße in östlicher Richtung bis zur Friedberger Landstraße.
Sowohl auf der Richard Wagner- als auch auf der Rat-Beil-Straße musste eine Autofahrspur für den neuen, etwa 500 Meter langen Schutzstreifen Platz machen. Zudem sind am östlichen Ende der Rat-Beil-Straße sechs Pkw-Stellplätze weggefallen. Durch die Roteinfärbung der Spur soll die Aufmerksamkeit des Autoverkehrs für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöht werden.

Die umgestaltete Richard-Wagner-Straße.
Vor der Umgestaltung gab es keine sichere und attraktive Möglichkeit, die Rat-Beil-Straße in östlicher Richtung zu befahren. Prinzipiell konnte dafür zwar der Zweirichtungsradweg entlang der Mauer des Alten Jüdischen Friedhofs genutzt werden, doch aus südwestlicher Richtung kommend ist dieser Radweg nur sehr umständlich zu erreichen. Interessant ist die neue Verbindung vor allem für Radfahrende, die in Richtung Friedberger Warte, Bornheim und Günthersburgpark unterwegs sind.
Die Initiative zur Schaffung dieser Radverbindung ging vom Ortsbeirat 3 aus, der auch bei den Planungen einbezogen wurde.
Die weggefallene Autospur erleichtert Fußgängern das Überqueren der Richard-Wagner-Straße am nördlichen Ende. Besonders für Kinder aus der benachbarten Betreuungseinrichtung war dies problematisch. Eine weitere, im Zuge der Markierungsarbeiten realisierte Anregung des Ortsbeirates: Die Gehwege bieten dem Fußverkehr nun mehr Platz, da der Abstand der Schräg-Parkplätze zu den Gebäuden vergrößert wurde.

Die umgestaltete Rat-Beil-Straße.

Verbesserte Querungsstelle am Ende der Richard-Wagner-Straße.
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Unfallschwerpunkt beseitigt
Weil auch die Rotmarkierung des Abbiegebereichs Adickesallee/Bertramstraße nicht zur deutlichen Reduktion der Unfälle beitrug, dürfen Autos hier nicht mehr in die Bertramstraße abbiegen.

Besser unterwegs zwischen Bockenheim und Ginnheim
Die bisher vorhandenen Lücken in der Radverbindung zwischen den Stadtteilen Bockenheim und Ginnheim sind geschlossen. Rad- und E-Scooter-Fahrende sind hier nun komfortabler und sicherer unterwegs.

Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
