Fahrradparken in Nieder-Eschbach

Hinweis: Sie haben dem Laden externer Medien leider nicht zugestimmt. Deshalb kann obige Karte nicht vollständig dargestellt werden. Eine Anpassung Ihrer Einstellungen können Sie gerne über den folgenden Link vornehmen: Cookie Einstellungen bearbeiten

10.07.20 | Infrastruktur

Radparker in Nieder-Eschbach

Durch ihren Standort direkt an der U-Bahn-Station macht die neue doppelstöckige Abstellanlage für 32 Fahrräder in Nieder-Eschbach den Verkehrsmittelwechsel vom Rad in die Bahn - und umgekehrt noch unkomplizierter.

Eine neue doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage steht am U-Bahnhof in Nieder-Eschbach

Wenn von Frankfurt am Main als Fahrradstadt die Rede ist, ist nicht nur das Zentrum der Mainmetropole gemeint. In den äußeren Stadtteilen tut sich ebenfalls etwas. Und so gibt es nun auch in Nieder-Eschbach eine doppelstöckige und überdachte Fahrrad-Abstellanlage. 32 Plätze hat das neue Velo-Domizil direkt an der vor zehn Jahren um eine Linie gewachsenen U-Bahn-Station. Es bietet damit einen Anreiz, vom Zweirad ab- und direkt in die U-Bahn einzusteigen.

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling betont: "Wir müssen bei der Mobilität immer das große Ganze im Blick behalten. Deshalb sind neben sicheren Radwegen auch flächendeckende Abstellmöglichkeiten wichtig, um überzeugende Argumente zu liefern, mit dem Rad zu fahren." Zudem werte die Anlage samt dem eigens angelegten Pflaster, auf dem sie steht, den Bereich des U-Bahnhofs auch optisch auf. Michaela Kraft, die Leiterin des für den Bau zuständigen Amts für Straßenbau und Erschließung, ergänzt: "Nicht lange ist es her, da haben wir eine Anlage am Südbahnhof eröffnet. Nun gibt es gleich die nächste in Nieder-Eschbach. Diese Taktung zeigt, dass wir nicht nachlassen: Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, soll nicht lange nach einer geeigneten Abstellmöglichkeit suchen müssen, wir schaffen dafür die Rahmenbedingungen."

Zufrieden können Oesterling und Kraft auch mit dem Zahlenwerk sein: Die Marke von jährlich 2000 öffentlichen Stellplätzen, die die Stadt nach dem Stadtverordnetenbeschluss zur Fahrradstadt schaffen soll, ist bereits zur Jahreshälfte erreicht.

Wer häufiger mit dem Rad unterwegs ist, dem dürfte die Anlage ohnehin bekannt vorkommen. Auch sie stammt von der Firma Orion. Dank der Hydraulik lassen sich auch E-Bikes mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm im Obergeschoss parken – und das ohne größere Kraftanstrengungen. Mit Montage, dem Fundament und Erdarbeiten fallen rund 35.000 Euro Kosten an. Fest steht schon der Standort für die nächste doppelstöckige Anlage: Diese wird am Frankfurter Ostbahnhof aufgebaut.

Weitere Meldungen zum Thema: Infrastruktur

Junger Mann und junge Frau auf Fahrrädern am Frankfurter Deutschherrnufer
26.02.21 | Infrastruktur

Ausbau des Deutschherrnufers

Als Alternative zum meist stark genutzten Weg am Mainufer befestigt die Stadt Frankfurt den Geh- und Radweg auf dem Hochkai des Deutschherrnufer mit einer drei Meter breiten hellen Asphaltschicht und verbessert damit die ganzjährige Befahrbarkeit. mehr

Der Homburger Bahndamm teilt die Frankenallee
18.02.21 | Infrastruktur

Bahndamm wird durchlässig für den Radverkehr

Eine ideale Radverbindung zwischen Gallus und Griesheim führt auf der Frankenallee entlang und wird derzeit durch den Homburger Damm jäh unterbrochen. Künftig soll diese Barriere für den Radverkehr aber durchlässig werden. mehr

Montage eines Wegweisungsschildes
16.02.21 | Infrastruktur

Radwegweisung nun auch in Niederrad

An einhundert Standorten bieten insgesamt 165 grünweiße Wegweisungsschilder Radfahrenden in Niederrad jetzt zuverlässig Orientierung. Als nächstes wird die Beschilderungskolonne in den Stadtteilen Seckbach und Riederwald tätig. mehr