Doppelstockparker Bonames

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06.05.20 | Infrastruktur

Doppelstockparker in Bonames

An der U-Bahn-Haltestelle Bonames Mitte steht nun eine doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage, die Platz für 32 Fahrräder bietet. Dank eingebauter Hydraulik lassen sich auch E-Bikes bis 25 Kilo ohne Mühe in die obere Etage hieven.

Überdachte Fahrrad-Abstellanlage an der U-Bahn-Station Bonames-Mitte

Ein weiteres gutes Argument, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit auf zwei Rädern unterwegs zu sein, gibt es für Bürgerinnen und Bürger in Frankfurts Norden. An der U-Bahn-Haltestelle Bonames Mitte steht nun eine doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage. Bis zu 32 Fahrräder können dort überdacht geparkt werden. Es muss also niemand lange suchen, um sein Rad sicher und trocken unterzubringen, wenn er mit dem Rad die Haltestelle Bonames ansteuert.

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling betont: "Radfahrerinnen und Radfahrer wollen nicht nur sicher auf den Straßen unterwegs sein, sondern haben auch zu Recht den Anspruch auf flächendeckende Abstellmöglichkeiten. Den erfüllen wir – Stück für Stück." Und so ist die Anlage längst nicht die erste im Stadtgebiet. Wer regelmäßig in der Innenstadt unterwegs ist, dem wird vor allem die an der Konstablerwache in den Sinn kommen, jüngst freuten sich etwa Radlerinnen und Radler in Höchst über eine neue Anlage.

Die Stadt Frankfurt baut überdachte Anlagen aber auch Abstellmöglichkeiten wie Fahrradbügel kontinuierlich aus. 2000 neue Stellplätze jährlich sollen es nach einem Beschluss der Frankfurter Stadtverordneten zur Fahrradstadt sein. 2019 wurde die Marke erreicht, auch fürs laufende Jahr schaut es gut aus. Schließlich sind alleine im ersten Quartal schon 800 weitere hinzugekommen. "Wir bleiben dran, auch und gerade zu Corona-Zeiten. Es ist wichtig, dass wir bei der Stärkung des Radverkehrs keine Pause einlegen", sagt Dipl.-Ing. Michaela C. Kraft, Leiterin im Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE).

Doppelstockparker Bonames

Platz für insgesamt 32 Räder. Foto: Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE).

Bedenken, es könnte mit großer Kraftanstrengung verbunden sein, sein Rad in den zweiten Stock der Anlage zu hieven, muss dank der Hebelwirkung indes niemand haben: Die Hydraulik macht es gar möglich, E-Bikes mit bis zu 25 Kilo Gewicht im Obergeschoss abzustellen. Und trotz des geringen Platzbedarfs kommen die Lenker nicht miteinander in Berührung. Entwickelt wurde die auch vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) empfohlene Anlage von der Firma Orion Bausysteme. Für den Aufbau der wartungsarmen und stabilen Zweirad-Domizile ist das ASE zuständig, das sich auch um die Fahrradbügel im ganzen Stadtgebiet kümmert. Die Pläne für weitere Abstellanlagen stehen schon: Mit der U-Bahn-Haltestelle in Niedereschbach und dem Südbahnhof werden weitere wichtige Knotenpunkte mit überdachten Rad-Parkplätzen ausgestattet.

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