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Lückenschluss in Ginnheim
Als eine der letzten Einbahnstraßen mit Tempo 30 konnte nun auch die Straße Alt-Ginnheim für Rad Fahrende in Gegenrichtung freigegeben werden. Das ermöglicht eine direkte Verbindung nach Heddernheim und in die Nordweststadt.
Um den Ginnheimer Kirchplatz herum gilt jetzt "Rechts-vor-Links"
Bei der Vorbereitung der neuen Radwegweisung für den Stadtteil Ginnheim standen die Planer vor einer Herausforderung: Um mit dem Rad vom südlichen Teil Ginnheims nach Heddernheim oder in die Nordweststadt zu kommen, bietet eigentlich die Straße Alt-Ginnheim in nördlicher Richtung die ideale Verbindung. Allerdings durften Fahrzeuge aller Art sie bisher nur in südlicher Richtung benutzen. Denn die Straße Alt-Ginnheim war bis vor kurzem eine der wenigen Einbahnstraßen in Frankfurt, die trotz geltendem Tempo 30 für den Radverkehr in Gegenrichtung nicht frei gegeben werden konnte. Grund dafür war die ampelgeregelte Kreuzung, an der die Straßen Alt-Ginnheim, Ginnheimer Hohl und Woogstraße aufeinander treffen.
Da die Ampelanlage nur ein Signal für Fahrzeuge anzeigt, die in die Straße Alt-Ginnheim einfahren, nicht aber für ausfahrende Fahrzeuge, hätte ein zusätzliches Signal für Rad Fahrende in Gegenrichtung der Einbahnstraße eingerichtet werden müssen.

Aus verkehrsrechtlichen Gründen ist eine Veränderung einer bestehenden Ampelanlage in einer Tempo-30-Zone allerdings nicht zulässig. Zu lösen war das Problem somit nur, indem die Ampel außer Betrieb genommen wurde. Damit gilt an der Kreuzung nun die Vorfahrtregelung "Rechts-vor-Links". Da es kein übermäßiges Verkehrsaufkommen an der Kreuzung gibt, kann der Verkehr auch mit dieser einfachen Regelung sicher fließen.
Rad Fahrende aus der Straße Alt-Ginnheim kommend werden jetzt auf einem kurzen Schutzstreifen an die Kreuzung herangeführt, für Rechtsabbiegende in Richtung Ginnheimer Hohl führt der Schutzstreifen noch einige Meter um die Kurve herum. Die Markierung erhöht die Aufmerksamkeit anderer Fahrzeuge für den Radverkehr an dieser Stelle.

Der neue Zebrastreifen liegt für Fußgänger günstiger als die bisherige ampelgeregelte Querung.
Wo der Ginnheimer Kirchplatz an die Straße Alt-Ginnheim anschließt, ist ein neuer Zebrastreifen eingerichtet worden, da sich hier eine wichtige Querungsstelle für Schulkinder in Ginnheim befindet. Der bisherige ampelgeregelte Übergang liegt einige Meter weiter nördlich und wurde daher von vielen Passanten nicht genutzt.
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Unfallschwerpunkt beseitigt
Weil auch die Rotmarkierung des Abbiegebereichs Adickesallee/Bertramstraße nicht zur deutlichen Reduktion der Unfälle beitrug, dürfen Autos hier nicht mehr in die Bertramstraße abbiegen.

Besser unterwegs zwischen Bockenheim und Ginnheim
Die bisher vorhandenen Lücken in der Radverbindung zwischen den Stadtteilen Bockenheim und Ginnheim sind geschlossen. Rad- und E-Scooter-Fahrende sind hier nun komfortabler und sicherer unterwegs.

Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
