Hinweis: Sie haben dem Laden externer Medien leider nicht zugestimmt. Deshalb kann obige Karte nicht vollständig dargestellt werden. Eine Anpassung Ihrer Einstellungen können Sie gerne über den folgenden Link vornehmen: Cookie Einstellungen bearbeiten
Eschersheimer mit Radspur
Die Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Weißen Stein ist abgeschlossen. Auf dem rund 1,2 Kilometer langen Teilstück steht Rad Fahrenden nun durchgängig eine Radspur zur Verfügung.
Umbau beendet: Stadträte eröffnen die 'neue' Eschersheimer Landstraße
Die Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Weißen Stein ist erfolgreich abgeschlossen. Die veranschlagte Bauzeit von rund 19 Monaten wurde dabei eingehalten – für ein Projekt dieser Größenordnung nicht selbstverständlich. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und sein Amtsvorgänger, der heutige Personal- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer, machten sich gemeinsam vor Ort einen Eindruck von der "neuen" Eschersheimer.
"Es ist unser Anspruch, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Raum in den Straßen zu geben und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Mit der Eschersheimer Landstraße hat die Stadt nun eine weitere wichtige Straße im Wortsinne menschenfreundlicher umgebaut. Nicht zuletzt Kinder, die in der Regel mit der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, werden davon profitieren", sagte Verkehrsdezernent Oesterling.
Stadtrat Majer blickte in die Planungsphase des Bauprojekts zurück und ergänzte: "Die Eschersheimer Landstraße war bislang in punkto Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit mehr als verbesserungswürdig. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass sich mit neuen Bäumen und mehr Platz für das alltägliche Leben der öffentliche Straßenraum verbessert hat. An der Stelle möchte ich mich auch noch mal bei den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie beim Ortsbeirat bedanken, die sich mit großem Engagement bei der Planung eingebracht haben – gerade das Thema Stellplätze war kein einfacher Kompromiss."
Die Eschersheimer Landstraße ist eine der zentralen Verkehrsachsen in Richtung Innenstadt und wird viel von Berufspendlerinnen und -pendlern als Durchfahrtsstrecke genutzt. Die Entscheidung, in beiden Fahrtrichtungen jeweils auf eine Spur zugunsten des Radverkehrs zu verzichten, war nicht unumstritten. Das Verkehrsdezernat stellte vor Beginn der Bauarbeiten in einer Testphase jedoch sicher, dass das befürchtete Verkehrschaos ausbleibt.
Das rund 1,2 Kilometer lange nördliche Teilstück der Eschersheimer Landstraße wurde seit dem Spatenstich im Frühjahr 2017 von Grund auf saniert und ist technisch auf dem neuesten Stand. Für Fahrradfahrende steht ein markierter Schutzstreifen zur Verfügung. Autos und andere Kraftfahrzeuge nutzen die vorgesehenen Parkflächen, die entweder auf der Fahrbahn markiert oder auf den Gehwegen angelegt sind.

Sowohl in nördlicher als auch in südlicher Richtung stehen Rad Fahrenden auf dem sanierten Teilstück der Eschersheimer Landstraße breite Schutzstreifen zur Verfügung.
Die Übergangsbereiche zu den Seitenstraßen wurden barrierefrei umgebaut und mit Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderung versehen. Um den Verkehrsteilnehmenden intuitiv deutlich zu machen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger Vorrang haben, hat das ASE an den Einmündungsbereichen der Seitenstraßen die Übergangswege auf Bürgersteighöhe angeglichen. An der Kreuzung Kleinschmidtstraße/Am Lindenbaum kommen Radfahrende dank neu eingerichteter Überquerungsmöglichkeit samt Ampel und Farbmarkierungen leichter und sicherer auf die andere Seite der Stadtbahn.
33 neue Bäume sorgen künftig nicht nur für mehr Grün im Stadtbild, sondern werden im Sommer Schatten spenden und das Klima verbessern. Die Netzdienste Rhein-Main (NRM) haben außerdem Stromkabel erneuert, Hausanschlüsse saniert, Gasleitungen erneuert und waren im Trinkwassernetz aktiv. Am Umbau der Eschersheimer Landstraße beteiligt waren das ASE, das Grünflächenamt, das Straßenverkehrsamt, die Netzdienste Rhein-Main GmbH und die Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH.
Weitere Meldungen zum Thema: Infrastruktur

Unfallschwerpunkt beseitigt
Weil auch die Rotmarkierung des Abbiegebereichs Adickesallee/Bertramstraße nicht zur deutlichen Reduktion der Unfälle beitrug, dürfen Autos hier nicht mehr in die Bertramstraße abbiegen.

Besser unterwegs zwischen Bockenheim und Ginnheim
Die bisher vorhandenen Lücken in der Radverbindung zwischen den Stadtteilen Bockenheim und Ginnheim sind geschlossen. Rad- und E-Scooter-Fahrende sind hier nun komfortabler und sicherer unterwegs.

Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
