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64 Räder platzsparend parken

An der Stadtbahnstation Heddernheim hat Verkehrsdezernent Klaus Oesterling gemeinsam mit Michaela Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau und Erschließung, eine neue doppelstöckige Fahrradabstellanlage für 64 Räder eingeweiht.

Michaela Kraft Klaus Oesterling

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling eröffnet weitere Fahrradabstellanlage an der Stadtbahnstation Heddernheim

Ein guter Stellplatz, der das eigene Fahrrad vor Wind und Wetter schützt, ist gerade für Berufspendlerinnen und -pendler Gold wert. Am Montag, 13. August, hat Verkehrsdezernent Klaus Oesterling am H.-P.-Müller-Platz in unmittelbarer Nähe zur Stadtbahnstation Heddernheim eine weitere überdachte Fahrradabstellanlage eröffnet. Die doppelstöckige und überdachte Konstruktion bietet auf kleinstem Raum Platz für 64 Fahrräder. "Die Radfahrerinnen und Radfahrer sollen mit gutem Gewissen ihr Fahrrad abstellen können, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass es durch die Witterung leicht beschädigt werden könnte. So schaffen wir einen weiteren Anreiz, das Auto stehen zu lassen und lieber auf die Kombination Fahrrad plus Stadtbahn zu setzen", erklärte Verkehrsdezernent Oesterling.

Bertram Giebeler Klaus Oesterling

Bertram Giebeler, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Frankfurt (links), führt vor, wie Räder in der oberen Etage geparkt werden: Trägersystem herausziehen und absenken, Fahrrad hinaufschieben, Trägersystem mit Hilfe der Hydraulikfeder wieder leicht in die Ausgangsposition bringen – fertig! Verkehrsdezernent Klaus Oesterling rechnet damit, dass das erweiterte Angebot rasch auf Akzeptanz der Nutzer stößt.

Die Anlage wurde von der Firma Orion Bausysteme entwickelt. Die Stellplätze sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Eine spezielle Hydraulik-Anlage macht es möglich, dass auch E-Bikes im Obergeschoss mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm abgestellt werden können. Einschließlich Montage hat die Fahrradabstellanlage in Heddernheim etwa 60.000 Euro gekostet.

Im Frankfurter Stadtgebiet gibt es mittlerweile vier Standorte, an denen solche doppelstöckigen Abstellanlagen angeboten werden: Neben Heddernheim sind das der Park-and-Ride-Platz in Kalbach (32 Plätze), an der Konstablerwache (96) sowie der Arthur-Stern-Platz in Rödelheim (96). "Geordnete Abstellplätze in ausreichender Zahl anbieten zu können, entspricht einer zeitgemäßen Verkehrsinfrastruktur", sagte der Stadtrat.

Abstellanlage in Heddernheim

Die wichtige ÖPNV-Umsteigestation in Heddernheim ist der fünfte Standort in Frankfurt mit einer doppelstöckigen Abstellanlage (rechts im Bild). Die bisher einstöckige Anlage (links) wird ebenfalls noch zweigeschossig ausgebaut. Mit den doppelstöckigen Anlagen hat das Verkehrsdezernat sehr gute Erfahrungen gesammelt. Sie sind so robust konstruiert, dass bisher praktisch keine Schäden durch Vandalismus zu beklagen sind.

Um den im Stadtgebiet zur Verfügung stehenden Platz bestmöglich zu nutzen, setzt die Stadtverwaltung darauf, nicht nur neue Anlagen zu bauen, sondern bestehende im Wortsinne aufzustocken: So wird beispielsweise im Laufe des Herbstes die bereits an der Stadtbahnstation Heddernheim bestehende Abstellanlage erweitert. Diese verfügt dann über 60 überdachte Stellplätze. Zusammen mit der neuen Anlage stehen den Radfahrerinnen und Radfahrern dann mehr als 120 Fahrradabstellplätze in Heddernheim zur Verfügung.

(13.08.18)

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