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Mehr Abstand zu parkenden Autos
Straßensanierungen wie in der Mörfelder Landstraße bieten oft die Chance, die Qualität im Frankfurter Radverkehrsnetz zu verbessern. Die bisherige Radspur ist dort nun zusätzlich mit einem Sicherheitstrennstreifen markiert worden.
Mehr Sicherheit für Radler in der Mörfelder Landstraße
Auch Maßnahmen mit verhältnismäßig geringem Aufwand können einen wichtigen Effekt bringen: In der Mörfelder Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen stand im Sommer 2017 die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche an. Auf dem stadtauswärts führenden Abschnitt zwischen Bahnunterführung und Stresemannallee wurde diese Maßnahme auf rund 700 Metern Länge dazu genutzt, die Sicherheit für Rad Fahrende zu verbessern.
Bei der Neu-Markierung des bisherigen Schutzstreifens wurde ein – inzwischen obligatorischer – Sicherheitstrennstreifen zu Fahrzeugen, die am rechten Fahrbahnrand parken, ergänzt. Dieser zusätzliche Abstand zwischen Radler und Parkreihe ist ein wirksamer Schutz gegen plötzlich, von unachtsamen Fahrzeuginsassen geöffnete Autotüren.
Der Sicherheitstrennstreifen ist aber keinesfalls ein "Freibrief" für Autofahrer und Mitfahrende, die Türen öffnen zu dürfen, ohne auf Radler zu achten! Die Straßenverkehrsordnung sagt hier ganz klar: "Wer ein- oder aussteigt, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist." (StVO §14, Abs. 1)

Die Mörfelder Landstraße während der Markierungsarbeiten.
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Unfallschwerpunkt beseitigt
Weil auch die Rotmarkierung des Abbiegebereichs Adickesallee/Bertramstraße nicht zur deutlichen Reduktion der Unfälle beitrug, dürfen Autos hier nicht mehr in die Bertramstraße abbiegen.

Besser unterwegs zwischen Bockenheim und Ginnheim
Die bisher vorhandenen Lücken in der Radverbindung zwischen den Stadtteilen Bockenheim und Ginnheim sind geschlossen. Rad- und E-Scooter-Fahrende sind hier nun komfortabler und sicherer unterwegs.

Barrierearme Wege an der Weseler Werft
An der Weseler Werft wurde der alte Großpflasterbelag an der Rampe an der Mainuferpromenade durch Asphalt ersetzt. Die angrenzenden Kopfsteinpflasterflächen wurden angehoben und begradigt.
