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Sicherheit durch Deutlichkeit
In der Sandplackenstraße in Praunheim darf gegen die Einbahnstraße geradelt werden. Damit die Verkehrsteilnehmer in den recht engen Kurven sicher aneinander vorbei gelangen, sind die Spuren nun optisch deutlicher getrennt.
Fahrbahn-Reflektoren für bessere Spurtreue
In Tempo-30-Zonen ist die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung grundsätzlich unproblematisch. Knifflig kann es aber dort werden, wo eine geringe Breite der Fahrbahn und enge Kurven die Verkehrsteilnehmer dazu verleiten, Kurven zu "schneiden" – und dabei die Fläche zu befahren, auf welcher der Gegenverkehr unterwegs ist.
Die Sandplackenstraße in Praunheim ist solch eine enge, kurvige Einbahnstraße. Seit ihrer Öffnung für den Radverkehr in Gegenrichtung waren Markierungen auf der Fahrbahn aufgebracht, um die Verkehrsteilnehmer vom Kurvenschneiden abzuhalten. Trotzdem ist es immer wieder zum Befahren der Radspur durch Kraftfahrzeuge gekommen, insbesondere bei Dunkelheit.
Bei einer Radtour mit dem Ortsbeirat 7 hat das Radfahrbüro das Problem aufgegriffen und eine Lösung dafür entwickelt. Im Herbst 2015 hat das Amt für Straßenbau und Erschließung diese Lösung realisiert: Die Fahrbahnmarkierungen sind nun mit stark reflektierenden Elementen ausgestattet, welche die Trennung der Spuren sehr viel deutlicher macht. Im Scheinwerferlicht wird die Trennung besonders gut sichtbar: Aus der Perspektive des Autoverkehrs wird weißes Licht reflektiert, aus der Sicht des gegen die Einbahnstraße fahrenden Radverkehrs ist orangefarbenes Licht zu sehen.
Die Fahrbahn-Reflektoren können notfalls gefahrlos überfahren werden, signalisieren aber durch ein "Rumpeln", dass man hier falsch ist. Während ihrer Installation wurden auch die Fahrbahnmarkierungen aufgefrischt.
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