Stresemannallee

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22.10.15 Infrastruktur

Lückenschluss im Süden

Im Zuge der Bauarbeiten für die Ende 2014 eingeweihte Straßenbahnlinie 17 wurde auf der Sachsenhäuser Stresemannallee mit einem durchgängigen, sicheren Radfahrstreifen ein wichtiger Lückenschluss für den Radverkehr realisiert.

Neues Angebot auf der Stresemannallee

Bereits Ende 2014 wurde die vom Rebstock nach Neu-Isenburg führende Straßenbahnlinie 17 in Betrieb genommen. Herzstück der Verbindung ist eine 1,2 Kilometer lange Neubaustrecke auf der Stresemannallee in Sachsenhausen. Mehr als ein Jahr lang sorgte die Baustelle für erhebliche Beeinträchtigungen im Verkehr. Nach Abschluss der Gleisbauarbeiten war es nötig, die Fahrbahndecke entlang der Strecke komplett neu zu verlegen und die Verkehrsflächen neu zu ordnen.

Seit Mitte Oktober 2015 verfügt die Stresemannallee auf 800 Metern Länge zwischen der Mörfelder Landstraße und der Kennedyallee in beiden Richtungen über einen durchgängigen Radfahrstreifen. Damit besteht nun eine Radverkehrsanbindung für die Heimat-Siedlung, Tyroler Park und die Fritz-Kissel-Siedlung. Neben der wichtigen städtischen Netzbedeutung ist der Lückenschluss auch ein wichtiger Teil der überörtlichen Verbindung Neu-Isenburg – Frankfurt.

Neues Angebot auf der Stresemannallee – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
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Die Stresemannallee verfügt jetzt über ein durchgängiges, sicheres und komfortables Angebot für Radler.

Abschnitte, bei denen die Schienen auf der Fahrbahn verlegt sind, lassen einen ausreichend großen Abstand zum Fahrbahn-Radweg, um sowohl ein sicheres Vorbeikommen der Bahn an den Radfahrenden als auch Sturzrisiken durch die Schienenrillen auszuschließen. Die Aufteilung ist hier so angelegt, dass der Autoverkehr sich mit der Straßenbahn dieselbe Spur teilt. Die Kraftfahrzeuge dürfen nicht auf den Radfahrstreifen (mit durchgezogener Linie markiert) ausweichen.

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