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Neues GrünGürtel-Entree

Die Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 17 nach Neu-Isenburg erhält eine fahrradfreundliche Gestaltung. Um das denkmalgeschützte Bahnhofshäuschen im Frankfurter Stadtwald entstehen 200 überdachte Fahrradabstellplätze.

Planskizze: Neues GrünGürtel-Entree

Endhaltestelle Neu-Isenburg wird zu einem Schmuckstück im Stadtwald

(pia) Mit dem Rad zur Straßenbahn, umsteigen zwischen Staudenbeeten und Stadtwald, dann in zehn Minuten mit der neuen Linie 17 direkt zum Hauptbahnhof: Die Stadt Frankfurt verbindet an der Grenze zu Neu-Isenburg das Beste vom GrünGürtel mit dem Besten an umweltfreundlicher Mobilität. Der Magistrat hat jetzt 485.000 Euro für den Umbau der Straßenbahnendhaltestelle Neu-Isenburg bewilligt. Damit kann die Projektgruppe GrünGürtel rund um das denkmalgeschützte Bahnhofshäuschen ein neues Entree in den Stadtwald schaffen, zugleich entstehen 200 überdachte Fahrradstellplätze. Verkehrsdezernent Stefan Majer stellt hierfür 250.000 Euro aus der Stellplatzablöse bereit, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig 235.000 Euro aus dem GrünGürtel-Budget.

"Es war uns seit langem ein Herzensanliegen, diesen Ort zu einem GrünGürtel-Entree aufzuwerten", sagte Heilig. "Der Ort ist auch wichtig für die Verknüpfung der beiden umweltfreundlichsten Verkehrsmittel, Rad und Straßenbahn", ergänzte Majer. "Besser kann man die Stellplatzablöse gar nicht einsetzen."

Die Planung sieht vor, das Bahnhofsgebäude mit seinem Klinker-Fachwerk durch eine Verlegung der Fahrradstellplätze freizustellen. Auch eine Winterlinde und ein Bergahorn werden freigestellt und können dann als Großbäume richtig wahrgenommen werden. Die Überdachung der 200 neuen Radstellplätze wird durch die Neupflanzung von 25 heimischen Waldbäumen wie Hainbuche, Winterlinde, Rotbuche und Traubeneiche eingebunden. Ihre Kronen werden später einmal ein eigenes grünes "Dach über dem Dach" bilden.

Die Wendeschleife der Straßenbahn erhält Rasengleise. Diese Grünfläche wird durch neue Pflanzflächen mit Stauden wie Anemonen, Glockenblumen, Storchenschnabel, Farne und Gräsern, akzentuiert. Über eine Rasenmulde kann das Oberflächenwasser der noch befestigten Flächen im Boden versickern.

Die Planungsaufgabe war nicht ganz einfach. Da die Station im Frankfurter Stadtwald und im Landschaftsschutzgebiet liegt und das Bahnhofsgebäude unter Denkmalschutz steht, mussten die Beteiligten sorgsam mit dem Landschaftsbild umgehen und sich sämtliche Veränderungen genehmigen lassen. Die Projektgruppe GrünGürtel arbeitete dabei eng mit dem Referat Mobilitäts- und Verkehrsplanung, den Nahverkehrsgesellschaften VGF und traffiQ und der Stadt Neu-Isenburg zusammen.

Das Grünflächenamt, das nun für die Umsetzung verantwortlich ist, hofft, dass schon nächstes Frühjahr die Bäume und Stauden gepflanzt werden können. Zuvor sollen schon im Winter die Bauarbeiten durchgeführt werden.

Eine Skizze der Planungen können Sie hier herunterladen.

(11.08.15)

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