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Studie für Radschnellweg

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain, die Stadt Frankfurt am Main und sechs weitere Kommunen haben eine Machbarkeitsstudie für einen rund 30 Kilometer langen Radschnellweg von Frankfurt nach Darmstadt in Auftrag gegeben.

Nebeneinander fahrende Radler (unscharf)

Echte Alternative für Berufspendler

Radschnellwege zeichnen sich aus durch eine nahezu direkte Wegführung möglichst separat vom Auto- oder Fußgängerverkehr. Es gibt eine hochwertige Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche, um hohe Fahrgeschwindigkeiten über weite Strecken zu ermöglichen und kaum "Hindernisse", die zu Wartezeiten führen. Radschnellwege weisen drei bis vier Meter breite Fahrbahnen auf. Die Trasse sollte wie Autostraßen regelmäßig gewartet werden und es sollte einen Winterdienst geben.

Stefan Majer, Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt: "Radschnellwege sind ein grundlegender infrastruktureller Baustein, um die Attraktivität des Radverkehrs im Stadt-Umland-Verkehr deutlich zu steigern." Nach Ansicht der Ersten Beigeordneten und für Verkehr zuständige Dezernentin beim Regionalverband, Birgit Simon, kann ein Radschnellweg für Berufspendler eine echte Alternative darstellen: "Zudem ist dies auch noch ein hoher Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz." Aber auch für die Pedelecs, Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor, die immer mehr Liebhaber finden, sei eine solche Trasse wie geschaffen.

Der Fachbereich Bauingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt begleitet das Projekt wissenschaftlich. Die Kosten für die Studie liegen bei voraussichtlich etwas über 40.000 Euro. Die Finanziers sind der Regionalverband und die Städte Frankfurt und Darmstadt, die insgesamt 60 Prozent der Summe übernehmen, sowie die Städte Neu-Isenburg, Dreieich und Langen und die Gemeinden Egelsbach und Erzhausen, die die restlichen 40 Prozent beisteuern. Im Herbst dieses Jahres soll die Machbarkeitsstudie vorliegen, in der auch eine Kostenschätzung und ein Zeitplan für eine abschnittsweise Realisierung enthalten sind.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Regionalverbands FrankfurtRheinMain

(03.03.14)

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