Radfahren in Frankfurt am Main
Der Newsletter vom Radfahrportal Frankfurt am Main
Ausgabe Nr. 54 vom 27.06.25
Liebe*r Radfahrer*in,
4, 3, 2, 1 – das könnte der Countdown bei einem Raketenstart sein, ist nichts anderes als die Abfolge der Platzierungen von Frankfurt am Main beim ADFC Fahrradklima-Test, seitdem 2018 die Städtegrößenklasse über eine halbe Million Einwohner*innen eingeführt wurde: Mit einem vierten Platz 2018 startend, gelang es der Mainmetropole, alle zwei Jahre um einen Rang vorzurücken. Die so dokumentierte kontinuierliche Verbesserung bedeutet uns beinahe mehr als die Momentaufnahme, bei der Befragung im Herbst 2024 als beste der 15 Metropolen bewertet worden zu sein. Es zeigt sich deutlich, dass die Radverkehrsförderung eine Ausdauerdisziplin ist. Sie erfordert einen langen Atem – und wer einen langen Atem unter Beweis stellt, erzielt auch Erfolge. Die Einrichtung von 40 Kilometer neuen, überwiegend sehr breiten Radwegen in den letzten fünf Jahren und der jährliche Zuwachs von rund 2.000 neuen Abstellplätzen sind nur zwei Beispiele, auf die der ADFC hingewiesen hat.
Die Auszeichnung durch den Bundesverkehrsminister und den ADFC ist selbstverständlich kein Anlass, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben oder sich gar darauf auszuruhen. Auf dem Weg zur Fahrradstadt ist Frankfurt voran-, aber noch nicht angekommen. Dazu wollen wir die für den ersten Platz ausreichende Schulnote von 3,49 weiter verbessern – zu einer wirklich guten Note!
Natürlich geht es beim Radfahren nicht nur um Radwege und Abstellbügel. Denn es sind die Fahrräder, die uns mit ihrer Funktionalität, Ästhetik und Vielseitigkeit faszinieren! Einen Brennpunkt für diese Begeisterung bildet in der Fahrradstadt Frankfurt die EUROBIKE, die gerade auf dem Frankfurter Messegelände ihre Tore geöffnet hat. Schauen Sie doch mal rein!
Abschließend möchten wir noch einige Zeilen in eigener Sache an Sie richten: In den vergangenen fünf Jahren standen wir drei stellvertretend für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Stellen der Stadt, die für den Radverkehr zuständig beziehungsweise bedeutsam sind. In diesem Team gibt es nun eine personelle Veränderung: Stefan Lüdecke hat sich nun zeitgleich mit diesem Erfolg aus der Koordinierungsstelle Radverkehr verabschiedet und leitet nun das Dezernatsbüro des Mobilitätsdezernenten Wolfgang Siefert. Mit Corinna Wagner als Radverkehrskoordinatorin gibt es in der Koordinierungsstelle Radverkehr bereits eine neue kompetente Ansprechpartnerin. Selbstverständlich bleibt Stefan Lüdecke auch in seiner neuen Funktion den Belangen des Radverkehrs eng verbunden. Und auch die gut eingespielte Kooperation von Koordinierungsstelle Radverkehr, Straßenverkehrsamt und Amt für Straßenbau und Erschließung wird nahtlos fortgesetzt. Schließlich ist noch viel zu tun, damit Frankfurt eine echte Fahrradstadt wird!
Stefan Lüdecke, Bettina Groß, Joachim Hochstein
Aktuelle Themen:


Abschluss der Renaturierung am Praunheimer Wehr
Als ökologischen Ausgleich für den viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn hatte die Deutsche Bahn einen Nidda-Altarm im Bereich des Praunheimer Wehrs zu renaturieren. Dabei erhielt auch ein Abschnitt des Niddauferwegs eine neue Asphaltdecke.






