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Sichere Radfahrstreifen in der Wilhelm-Leuschner-Straße
Die Wilhelm-Leuschner-Straße führt vom Baseler Platz aus in Richtung Willy-Brandt-Platz – eine wichtige Verbindung, um vom Gutleut- oder Bahnhofsviertel in die Innenstadt zu kommen. Seit Ende Oktober gibt es dafür nun eine breite, größtenteils rotmarkierte und baulich abgesicherte Radspur.
Zwar gab es auch bisher schon einen Schutzstreifen auf der Wilhelm-Leuschner-Straße, allerdings führte das zweistreifige Befahren der danebenliegenden überbreiten Kfz-Fahrspur regelmäßig zum Überfahren der Begrenzungslinie des Schutzstreifens durch den Autoverkehr. Dadurch fühlten sich Radfahrende hier oft von den Kraftfahrzeugen bedrängt - ein Aspekt, der sowohl subjektiv wie objektiv die Verkehrssicherheit beeinträchtigte.
Die Wilhelm-Leuschner-Straße im Vergleich - vorher und nachher…
Der neu angelegte Radfahrstreifen entspricht in seiner Ausführung den seit 2019 vielerorts in Frankfurt angelegten mindestens 2,3 Meter breiten, entweder rotmarkierten oder geschützten Radfahrstreifen. Der neue Frankfurter Standard für sicheres und komfortables Radfahren hat damit nun auch auf der kompletten Länge der 750 Meter messenden Wilhelm-Leuschner-Straße Einzug gehalten. Zudem weist der Fahrbahnradweg zu parkenden Autos einen Sicherheitstrennstreifen auf, der die Unfallgefahr durch unachtsam geöffnetete Autotüren – „Dooring!“ – bannt.

Die Planung des neuen Radfahrstreifens leistete das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main, die Ausführung hat das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) übernommen.

Der neue Radfahrstreifen vom Baseler Platz aus betrachtet.
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