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Aufwertung des Fuß- und Radverkehrs im Kettenhofweg
Gemäß dem Stadtverordnetenbeschluss zur Fahrradstadt Frankfurt hat mit dem Kettenhofweg im südlichen Westend nun die dritte Nebenstraße eine fahrradfreundliche Umgestaltung erfahren.
Kettenhofweg: Fahrradfreundliche Fahrt nun auf 850 Metern Länge
Stadtrat Stefan Majer: „Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist uns äußerst wichtig“
Der Umbau ist vollzogen, die Markierungen und Piktogramme gesetzt und die Poller und Fahrradbügel gestellt: Der Kettenhofweg ist nun im Abschnitt von Bockenheimer Landstraße bis Mendelssohnstraße eine ausgewiesene Fahrradstraße. Die Bedürfnisse des Fuß- und Radverkehrs kommen in dem rund 850 Meter langen Abschnitt nun mehr zum Zug. Die Stadt Frankfurt am Main hat die Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr verbessert und sicherer gestaltet. Radfahrer:innen haben im Kettenhofweg auf der Fahrbahn künftig Vorrang. Markierte Sicherheitstrennstreifen erhöhen die Sichtbarkeit des Radverkehrs und sollen so sogenannte Dooring-Unfälle verhindern.

„Nach Oeder Weg und Grüneburgweg haben wir nun in einer dritten Nebenstraße provisorische Maßnahmen getätigt, um die Voraussetzungen für den Fuß- und Radverkehr aufzuwerten. Damit kommen wir in der Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses zur Fahrradstadt Frankfurt einen wichtigen Schritt weiter“, erläutert Mobilitätsdezernent Stefan Majer. Und ergänzt: „Die Akzeptanz in der Bevölkerung, insbesondere von Seiten der Anwohnerschaft und des Gewerbes vor Ort, ist uns äußerst wichtig. Deshalb lassen wir die Maßnahme von der Frankfurt University of Applied Sciences wissenschaftlich begleiten. Dazu gehören Befragungen innerhalb der Bevölkerung, um weitere Anregungen zu erhalten.“

Das Piktogramm macht es deutlich: Radfahrende haben hier Vorrang.
Weitere Informationen zur aufenthalts- und fahrradfreundlichen Umgestaltung von Nebenstraßen finden Sie auf dieser Übersichtsseite.
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Zum Umbau gehört auch eine grundlegende Änderung des Parkraumkonzepts. Die Stadt führt im Kettenhofweg das bewirtschaftete Bewohnerparken ein, bevor es im Regelungsbereich 15 (Westend-Süd) generell angewandt wird. Insgesamt fielen 95 von 177 Stellplätzen weg. Mit dem so gewonnenen Platz schafft die Stadt mehr Platz auf den Gehwegen und verbreitert die Fahrgasse. Die Veränderungen kommen dem täglichen Verkehrsgeschehen zu Gute, da so zum Beispiel weniger Autos rangieren – gefährliche Begegnungen von Rad- und Kfz-Verkehr werden damit reduziert.

Aktuell ist es noch nicht möglich, ein Ticket zu ziehen, da die Parkautomaten bisher nicht aufgestellt werden konnten. Für die Montage der Automaten erforderliche Stahlrahmen wurden noch nicht geliefert. Nach derzeitiger Planung werden die Automaten Mitte November aufgestellt. In der Übergangszeit sind solange alle verbleibenden öffentlichen Parkplätze im Kettenhofweg für die Bewohnerinnen und Bewohner vorbehalten. Die Beschilderung wurde entsprechend provisorisch angepasst (siehe Foto).
Die Baukosten für die Umgestaltung liegen bei 52.000 Euro. Hinzu kommen rund 100.000 Euro für die vorhergehende Deckensanierung.

Auch die verbesserten Sichtbeziehungen im Kettenhofweg machen das Radfahren deutlich sicherer. Alle Fotos: Radfahrbüro Frankfurt
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