Markierungsarbeiten an eienm rotmarkierten Radweg

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04.03.22 | Infrastruktur

Magistratsbeschluss zu Oeder Weg und Schwarzwaldstraße

Mehr Platz und Sicherheit fürs Rad, mehr Raum für die Außengastronomie und begrünte Verweilflächen am Oeder Weg – mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr in der Schwarzwaldstraße: Diesen Projekten ebnet der Magistrat den Weg.

Zwei wichtige Radprojekte auf den Weg gebracht

Magistrat stimmt der Begrünung und Möblierung des Oeder Weg zu, Vorplanung für die Schwarzwaldstraße beschlossen

In der Sitzung am 4. März 2022 hat der Magistrat der Stadt Frankfurt mit Oeder Weg und Schwarzwaldstraße die Fortführung zwei wichtiger Projekte aus dem Beschluss zur Fahrradstadt Frankfurt (§ 4424/2019) beschlossen. Nun steht noch die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung aus.

„Mit dem heutigen Beschluss im Magistrat wurde die Grundlage für zwei Projekte geschaffen, die beidseitig des Mains lange ersehnte Freude weit über den Kreis der Radfahrenden auslösen werden,“ so Mobilitätsdezernent Stefan Majer. „Das Projekt Oeder Weg wird neben guten Verbesserungen für den Radverkehr für alle Verweilenden im Viertel die städtebauliche Qualität deutlich erhöhen, und mit dem Projekt Schwarzwaldstraße soll neben neuen Radwegen die Straße fast komplett erneuert werden – so nebenbei.“

Außengastronomie am Oeder Weg im Spätsommer 2021 - hier ist die Begrünung noch provisorisch durch Eigeninitiative entstanden. Künftig sollen entlang des Oeder Wegs mehr gestaltete Verweilflächen mit Pflanzkübeln und Sitzgelegenheiten entstehen.

Der rund 1,3 Kilometer lange Oeder Weg, zentrale Geschäfts- und Anliegerachse im westlichen Nordend, ist die erste von insgesamt elf Straßen im Frankfurter Stadtgebiet, die zur fahrradfreundlichen Nebenstraße umgestaltet wird. Erste Maßnahmen wurden bereits im vergangenen Jahr umgesetzt. Nun ist der Punkt erreicht, an dem zur Weiterentwicklung Geld in Mobiliar und Begrünung gesteckt werden muss. Rund 1,3 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Mit dem Beschluss wurde die Grundlage für die schon bald folgenden Schritte geschaffen. Wesentliche Aspekte, die ab April verwirklicht werden sollen, sind eine veränderte Aufteilung des Straßenraums mit mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr, mehr Raum für die Außengastronomie und veränderter Verkehrssteuerung. Zudem sollen Verweilflächen entstehen, die mit Pflanzkübeln begrünt und mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet werden. 

Das zweite Projekt zur Radverkehrsförderung, für das der Magistrat heute grünes Licht gegeben hat, ist die Umgestaltung der südlichen Schwarzwaldstraße zwischen Oberforsthauskreisel und Rennbahnstraße. Gemäß Beschluss zur Fahrradstadt sind hier bei einer Sanierung und Umgestaltung 2 bis 2,30 Meter breite Radverkehrsanlagen vorzusehen. Um dafür den erforderlichen Platz zu schaffen, werden die Stellplätze längs zur Fahrbahn ausgerichtet und die Straßenbahngleise vom Fahrbahnrand in die Mitte verlegt. Straßenbahn und Kfz-Verkehr werden dann gemeinsam geführt. Nicht nur der Radverkehr, sondern auch der Fußverkehr wird zudem von breiteren Gehwegen deutlich profitieren. Im Zuge der Arbeiten baut die Stadt Frankfurt zudem die bisher noch nicht barrierefreien Bus- und Straßenbahnhaltestellen entsprechend um.

Zu dem Projekt gehört auch der Umbau der Einmündungen der Verbindungsspange zwischen Schwarzwaldstraße und Kennedyallee und die Umgestaltung des südlichen Abschnitts der Rennbahnstraße auf Höhe der Haltestelle Rennbahnstraße. 

Die Grünbilanz des Vorhabens ist ebenfalls positiv. So werden insgesamt 53 Bäume gepflanzt, die der Schwarzwaldstraße Alleencharakter verleihen. Zudem werden neue Grünflächen angelegt.

Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 7,65 Millionen Euro von Seiten der Stadt Frankfurt erforderlich. Geschätzt kommen rund 5,4 Millionen Euro von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt für den Umbau der Straßenbahn hinzu.

Die Kartendarstellung zeigt die Schwarzwaldstraße in Niederrad.

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