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Rote Spur bis Battonnstraße
Ein erstes Teilstück des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße ist nun rot markiert. Ab sofort kommen Radfahrende durchgängig über rot gefärbte Wege von der Schönen Aussicht am Börneplatz vorbei bis zur Battonnstraße.
Stadt setzt weiter auf Rotmarkierung: Erstes Stück des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße fertig
Die Stadt Frankfurt am Main arbeitet weiter mit Tempo daran, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. In bester Innenstadtlage ist nun ein Teilstück des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße rot markiert. Radfahrende kommen nun durchgängig über rotmarkierte Wege von der "Schönen Aussicht" vorbei am Börneplatz bis zur Battonnstraße. "Wir haben mit dem Beschluss zum Radentscheid zugesichert, als ersten Schritt auf Hauptverkehrsstraßen die Markierungen so zu ändern, dass der Radverkehr davon profitiert. Wie versprochen legen wir nun nach", sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

Blick von der "Schönen Aussicht" Richtung Norden.
Das ausführende Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) arbeitet sich auf der Kurt-Schumacher-Straße bzw. Konrad-Adenauer-Straße zunächst in nördliche Richtung bis zum Friedberger Tor vor. Geschafft ist der rund 320 Meter lange Abschnitt von "Schöne Aussicht" bis Battonnstraße. Auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern wurde rote Farbe aufgetragen, die Kosten liegen bei 13.000 Euro. Rotmarkierungen sind relativ teuer, da diese nicht maschinell, sondern händisch auf die Fahrbahn gestrichen werden müssen. Das ASE hat zudem zwischen Brückhofstraße und Börneplatz eine der zwei Fahrspuren in eine reine Busspur markiert, stadteinwärts gibt es somit nur noch eine Fahrspur für Kraftfahrzeuge.

Links der Kfz-Spur ist nun eine reine Busspur markiert.
Um die rote Farbe auftragen zu können, muss die Witterung mitspielen – was im Winter nicht so leicht ist. Sollte es nicht allzu kalt werden und trocken bleiben, markiert das ASE im Januar bzw. Februar 2020 als nächstes den Kreuzungsbereich von Battonnstraße / Kurt-Schumacher-Straße und arbeitet sich sukzessive gen Norden bis zum Friedberger Tor vor. "Den Radstreifen werden wir in dem Abschnitt zusätzlich baulich absichern, sofern keine zwingenden Gründe dagegensprechen", so Oesterling. Am Friedberger Tor angekommen, markiert das ASE auf der Konrad-Adenauer-Straße und ab Höhe Konstablerwache auf der Kurt-Schumacher-Straße den Radfahrstreifen auf der Gegenrichtung. Dabei fällt ebenfalls eine Fahrspur zugunsten des Radfahrstreifens weg.

Auch nördlich der Battonnstraße wird es bald eine rot markierte Spur für den Radverkehr geben.
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