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Mit links über den Main
Wer von Süden aus über die Friedensbrücke Richtung Hauptbahnhof radeln will, darf nun auch die linke Brückenseite benutzen – allerdings nur auf einem für Radler freigegeben Gehweg. Das heißt: Auf Fußgänger ist besondere Rücksicht zu nehmen!
Kompromisslösung für die Friedensbrücke
Die Friedensbrücke ist eine wichtige Verbindung, um den Main vom westlichen Sachsenhausen, der Uniklinik oder Niederrad kommend in Richtung Hauptbahnhof und Europaviertel zu überqueren. Vom Theodor-Stern-Kai aus ist es allerdings recht umständlich und mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden, die vorgeschriebene rechte, östliche Brückenseite zu benutzen. Buchstäblich naheliegender ist es, die linke, westliche Seite zu wählen – und dies tut auch eine größere Zahl Radfahrender tagtäglich. Das Problem: Dort sind sie ordnungswidrig als Geisterradler unterwegs, denn der Radweg auf dieser Brückenseite erlaubt nur die Fahrt in südlicher Richtung.
"Gehweg – Rad frei" statt Zweirichtungsradweg
Da es aus Platzgründen nicht möglich war, einen Zweirichtungsradweg einzurichten, bestand der bestmögliche Kompromiss darin, den daneben liegenden Gehweg für Radler in nördlicher Richtung zu öffnen: Die Radfahrenden sind hier nun legal unterwegs, haben allerdings auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen und müssen, wenn nötig, sogar absteigen.
Am Ende der Friedensbrücke müssen Radler links in die Speicherstraße abbiegen, denn die linksseitige Führung kann auf keinen Fall bis auf die Baseler Straße ausgedehnt werden. Da es hier noch enger wird, würde dies zu Behinderungen oder gar Gefährdungen der Verkehrsteilnehmer führen. Die neue Wegeführung im Bereich der Friedensbrücke wird durch klare Markierungen und regelnde Verkehrsschilder verdeutlicht.

Links halten und auf Fußgänger achten - das gilt besonders auch am nördlichen Ende der Friedensbrücke
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