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Besser durch die 'Ginnheimer'

Holpriges Pflaster, Schlaglöcher sowie ein geringer Abstand zwischen parkenden Autos und Straßenbahnschienen trübten den Radfahrspaß in der Ginnheimer Landstraße bis vor kurzem erheblich. Seit Mai hat sich das grundlegend geändert.

Radfahrer auf markiertem Radweg zwischen zwei Autospuren

Neue Fahrbahn, neue Aufteilung des Straßenraums

Seit Anfang Mai sind die Bauarbeiten in der Ginnheimer Landstraße zwischen Endhaltestelle Ginnheim und Markuskrankenhaus abgeschlossen. Für Radfahrende konnten Deutliche Verbesserungen durch zweierlei Maßnahmen erreicht werden: Erstens sorgt eine neue, glatte Asphaltdecke für eine komfortable und sichere Fahrt, wo zuvor Schlaglöcher und ein holpriges Pflaster zu bewältigen waren.

Zweitens wurde das Problem des geringen Abstands zwischen Straßenbahngleisen in der Straßenmitte und parkenden Autos am Straßenrand angepackt. Dabei sollte auf Wunsch von Ortsbeirat und Gewerbetreibenden die Zahl der Parkplätze nicht verringert werden. Für mehr Platz auf der Fahrbahn mussten so die markierten Autoparkplätze um einen Meter in Richtung der Gehwege verschoben werden – aber nur dort, wo für den Gehweg weiterhin mindestens zwei bis zweieinhalb Meter Breite eingehalten werden konnten. Stadtauswärts gegenüber der Trinkhalle reichte der Platz dazu nicht aus – hier musste die Radspur so nahe an die Schienen rücken, dass Radelnde auf 100 m Länge nicht von der Straßenbahn überholt werden können. Der Abstand zwischen parkenden Autos und Schienen lässt aber auch in diesem Teilstück ein entspanntes Radfahren zu.

Schutzstreifen und Fahrradpiktogramme

Dem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer wird auffallen, dass die Fahrstreifen für Fahrräder und Autos nicht auf der ganzen Länge durch weiße Striche gegeneinander abgegrenzt worden sind. Obwohl in den beiden Abschnitten stadtauswärts vor dem Netto-Markt und stadteinwärts vor der Trinkhalle die Fahrbahnbreite problemlos ein Abmarkieren von Radfahrer-Schutzstreifen zugelassen hätte, wurde hier bewusst darauf verzichtet. Nach Einschätzung des Radfahrbüros ist die stattdessen aufgebrachte Spur aus Fahrradpiktogrammen hier mindestens ebenso gut wie ein Schutzstreifen geeignet, Radlern Sicherheit beim Befahren des Streckenabschnittes zu geben. Gleichzeitig können hier so einige Nachteile getrennter Radverkehrsführungen vermieden werden. Die Piktogramme wurden allerdings so angeordnet, dass die Leitlinien für einen Schutzstreifen problemlos nachträglich markiert werden können, falls sich deren Fehlen als nachteilig erweisen sollte.

Radfahrer auf Radweg mit Schutzstreifen

Die 'Ginnheimer' heute: Die Parkplätze sind nach außen gerückt - mehr Platz für den Radverkehr!

Radfahrer auf Ginnheimer Landstraße ohne Radweg

Die 'Ginnheimer' vorher: Die Parkplätze auf der Fahrbahn beengen die Radler.

(02.05.14)

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