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Kornmarkt: Am Stau vorbei

Ein neu angelegter Schutzstreifen am Kornmarkt ermöglicht es Radfahrenden, vor der Ampel zur Berliner Straße stehende Autos sicher bis zur Haltlinie zu passieren. Ein erster Schritt zur besseren Nord-Süd-Querbarkeit der Innenstadt.

Radfahrer neben Auto auf Radweg am Kornmarkt

Schutzstreifen ermöglicht sicheres Vorbeifahren

Wer gelegentlich mit dem Fahrrad von der Hauptwache zum Römer mit dem Fahrrad gefahren ist, kennt die Situation: Das Parkhaus Hauptwache sorgt regelmäßig für satt mit Autos bestückten Asphalt zwischen Friedrich-Stolze-Platz und Berliner Straße, so dass man auch radelnd nur mühsam vorankommt.

Radfahrer auf Radweg am Kornmarkt

Seit Anfang April hat sich das geändert. Die notwendige Fahrbahnsanierung bot die Möglichkeit, den Straßenraum neu aufzuteilen. So konnte für den in Richtung Main fahrenden Radler am rechten Fahrbahnrand ein Radfahrer-Schutzstreifen markiert werden, dessen Nutzen für Radfahrende vor allem darin besteht, an Autos, die sich vor der roten Ampel zur Berliner Straße stauen, sicher und komfortabel vorbeifahren zu können. Für diesen "Vorbeifahrstreifen" mussten die Autofahrstreifen ein wenig zusammenrücken.

Radfahrer und Autos warten an Kreuzung am Kornmarkt

Der neue Schutzstreifen ist aber nur ein erster Schritt zur Verbesserung der Nord-Süd-Querbarkeit der Innenstadt. Noch verhindert ein Stück Einbahnstraße zwischen Berliner und Bethmannstraße die geradlinige Fahrt zur Leonhardskirche.

Dies wird aber anders, sobald mit der Neubebauung des Bundesrechnungshofgeländes die gesamte Verkehrsführung in diesem Bereich neu geordnet wird. Bis dahin lassen sich Römer und Main wie bisher mit einem Schlenker über den Paulsplatz erreichen.

(09.04.14)

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