Schutz vor Fahrraddiebstahl
Rund 4.000 Fahrräder werden jährlich in Frankfurt am Main entwendet. Oft waren die Räder nicht ausreichend gesichert und konnten von den Eigentümern nicht einwandfrei beschrieben werden. Wer einige Tipps befolgt, ist besser geschützt.
Nicht am Schloss sparen
Das wirksamste Mittel gegen Diebstahl ist und bleibt ein gutes Schloss – oder besser gleich zwei davon: Das Hauptschloss fixiert den Rahmen Ihres Rades an einem massiven Anlehnbügel, mit dem Zusatzschloss sichern Sie außerdem das Vorderrad. Sie können sich für ein Bügel-, Ketten-, Panzerkabel- oder Faltschloss entscheiden – Hauptsache ist eine massive Bauweise des Schlosses, so dass es nicht einfach mit einer Kombizange oder einem Seitenschneider geknackt werden kann. Ein gutes Schloss hat seinen Preis, aber das lohnt sich! Billige Spiralkabelschlösser oder die als bloße "Wegfahrsperre" wirkenden Rahmenschlösser sind als Diebstahlschutz nicht zu empfehlen.
Codierung schreckt Diebe ab
Eine zusätzlich abschreckende Wirkung geht von einer Fahrradcodierung aus, diese werden in Frankfurt am Main regelmäßig durch den ADFC angeboten. Das Rad wird dabei mit einer Signatur gekennzeichnet, die in verschlüsselter Form Ihre Wohnadresse plus Ihre Initialen enthält. Diesen Code kann die Polizei entziffern und das Rad zweifelsfrei dem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen. Bei der Codierung graviert ein Präzisionswerkzeug die Signatur in den Rahmen ein. Die gravierte Stelle wird mit einer speziellen Farbe und mit einem Aufkleber versiegelt. Auf dem Radfahrportal finden Sie auch aktuelle Codiertermine in Frankfurt am Main.
Der bewährte Fahrradpass – auch als App!
Empfehlenswert ist in jedem Fall auch das Ausfüllen eines Fahrradpasses, damit man das Rad nach dem Verlust einwandfrei beschreiben und identifizieren kann. Neben der Papierversion zum Ausdrucken gibt es den Fahrradpass mittlerweise auch als Smartphone-App.

Dieses Rad ist mit einem Faltschloss am Anlehnbügel gesichert.

Beim Codieren wird eine bestimmte Zahlen-Buchstaben-Kombination mit einem Präzisionswerkzeug eingraviert. Anschließend wird die Stelle versiegelt.
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