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25.06.26 Aktionen und Veranstaltungen

Auszeichnung im Wettbewerb der Meldeplattform Radverkehr

Die Beseitigung von Problemstellen im Radverkehr erfordert Teamwork: innerhalb der städtischen Ämter - aber auch Bürgerinnen und Bürger leisten mit Hinweisen einen wichtigen Beitrag. Dafür wurde Frankfurt jetzt ausgezeichnet.

Stadt Frankfurt am Main gehört zu den
Gewinnerkommunen beim Wettbewerb
“Vorher – Nachher: Die Meldung macht‘s”
der Meldeplattform Radverkehr

Die Stadt Frankfurt am Main ist eine Gewinnerkommune im Wettbewerb "Vorher – Nachher: Die Meldung machts". Die Auszeichnung würdigt die ämterübergreifenden Maßnahmen der Stadt Frankfurt am Main zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, die auf Meldungen der Meldeplattform Radverkehr basieren.

Mit sechs eingereichtem Vorher‑Nachher‑Beispielen setzt sich die Stadt Frankfurt am Main gegen andere hessische Großstädte durch. Die eingereichten Beiträge zeigen, wie Hinweise aus der Bürgerschaft zu konkreten Verbesserungen führen – von sicheren Führungen in Knotenpunkten und auf der Strecke, bis hin zu kleineren Markierungslösungen zur Freihaltung von Lauf- und Sichtachsen im Kreuzungsbereich. 

Die Meldung macht's – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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"Die Auszeichnung bestätigt, dass einfach bedienbare, bürgernahe Meldesysteme Wirkung entfalten. Sie ist für uns ein Ansporn, die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter zu stärken und die Meldeplattform als Instrument für die Mobilitätswende in Frankfurt zu nutzen", sagt Petra Lau, Leiterin des Straßenverkehrsamtes. "Die Mitarbeit der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie das engagierte Handeln der städtischen Verwaltung sorgen dafür, dass der Radverkehr in Frankfurt am Main immer sicherer und attraktiver wird."

Die eingereichten Beiträge illustrieren sowohl kleinere Maßnahmen (z. B. Entfernung von Hindernissen, Freihalten von Laufachsen für den Fußverkehr) als auch größere Maßnahmen (z. B. neue Spuraufteilung in Kreuzungsbereichen). Dadurch verbessert sich die Situation für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger spürbar und macht den Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmenden übersichtlicher und damit sicherer.

Die sechs Beiträge im Überblick

1. Sichere Führung im Kreuzungsbereich
Am Dachsberg / Homburger Landstraße

Am Dachsberg / Homburger Landstraße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

Entlang der Homburger Landstraße verläuft eine Hauptroute des Radverkehrs. Der bauliche Radweg endet an der Einmündung in die Straße Am Dachsberg unvermittelt unter einer Brücke. Die Sichtverhältnisse (Hell-Dunkel) sind schlecht. Die Einleitung des Radverkehrs in den Mischverkehr verlief ungeschützt.

  • Was wurde verändert/ verbessert?

Durch Modifikation der Kfz-Spurigkeit (geradeaus-rechts wurde zu nur rechts) und Markierung einer Radfurt konnte eine sichere Überführung auf die rechte Fahrspur erreicht und der Radverkehr geschützt in den Mischverkehr geleitet werden. Die Sichtbarkeit des Radverkehrs wurde zusätzlich durch Roteinfärbung der Furt verbessert. Zudem erfolgte eine Sanierung der Fahrbahndecke.

  • Wie hat sich die Situation verbessert?

Kfz fahren heute auf der linken Fahrspur räumlich getrennt vom Radverkehr geradeaus, wodurch der Radverkehr diesen nicht mehr „im Nacken“ hat und beim Übergang in den Mischverkehr nicht mehr abgedrängt werden kann. Sowohl das subjektive Sicherheitsempfinden als auch die objektive Sicherheit sind gestiegen.

2. Sichere Führung auf der Strecke
Sossenheimer Weg in Unterliederbach

Sossenheimer Weg in Unterliederbach – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

Der Sossenheimer Weg ist eine wichtige stadtteilverbindende Radroute und Schul-Radweg. Auf einem Abschnitt wird der Radverkehr auf einem Radfahrstreifen geführt. Die Freiflächen zwischen den straßenbegleitenden Bäumen wurden von Kfz-Fahrenden illegal zum Parken genutzt. Dadurch bestand Dooring-Gefahr (Radfahrende oder Scooter-Fahrende kollidieren mit einer plötzlich von innen geöffneten Autotür).

  • Was wurde verändert/ verbessert?

In die Baumbeete wurden Findlinge zwischen die Bäume gelegt, um das illegale Parken und damit die Gefahr von Dooring-Unfällen zu verhindern.

  • Wie hat sich die Situation verbessert?

Das illegale Parken und damit die Gefahr von Dooring-Unfällen wird effektiv verhindert. Zugleich erhöht sich die Einsehbarkeit auf einen Fußgängerüberweg. Die Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr wurde damit deutlich verbessert.

3. Komfort durch Sanierung der
Wegeoberfläche
Mainuferweg in Nied

Mainuferweg in Nied – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

Im Stadtteil Nied haben Wurzelaufbrüche die Nutzbarkeit des stark frequentierten Wegs am Mainufer erheblich eingeschränkt. Allein seit 2020 sind 10 neue Meldungen zum schlechten Zustand des Weges, zu den Schlaglöchern und Wurzelaufbrüchen hinzugekommen.

  • Was wurde verändert/ verbessert?

Im November 2025 wurde der Weg dann mit einer neuen Asphaltdecke versehen und ist nun ohne hinderliche Unebenheiten sicher nutzbar.

  • Wie hat sich die Situation verbessert?

Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, egal ob sie den Weg in der Freizeit oder als Pendelstrecke zur Arbeit nutzen können den Mainuferweg nun komfortabel und sicher nutzen.

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4. Freihalten von Laufachsen für den
Fußverkehr sowie Sichtachsen im
Kreuzungsbereich

Dahlmannstraße / Brüder-Grimm-Straße

Dahlmannstraße / Brüder-Grimm-Straße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

In der Brüder-Grimm-Straße Ecke Dahlmannstraße haben Falschparker den Eckbereich zugeparkt. Dadurch wurden Radfahrende aus der Brüder-Grimm-Straße von rechts kommend nicht gesehen. Weiterhin war die Querung der Dahlmannstraße für zu Fußgehende stark eingeschränkt. Im direkten Umfeld befindet sich eine Schule, sodass Schüler:innen auf ihrem Weg zu Schule beeinträchtigt wurden.

  • Was wurde verändert/ verbessert?

Es wurden eine Sperrfläche markiert, eine Querungsstelle für Fußverkehr hergestellt sowie mehrere Fahrradbügel montiert.

  • Wie hat sich die Situation verbessert?

Durch die Maßnahme werden Sichtbeziehung freigehalten, sowie sichere Querungsmöglichkeiten geschaffen. Zusätzlich wurden sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen.

5. Beseitigung von Hindernissen
Sindlinger Mainbrücke

Sindlinger Mainbrücke – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

Die Sindlinger Mainbrücke ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Frankfurter Stadtgebiet, dem Flughafen und dem angrenzenden Main-Taunus-Kreis. Angrenzend an den Radweg wurde ein Parkplatz eingerichtet. Parkende Kfz blockierten den Radweg. Das Rangieren der Fahrzeuge führte dazu, dass Sand und Schotter auf den Radweg gelangten, was gerade in dieser Gefällesituation das Abbremsen sehr gefährlich machte.

  • Was wurde verändert/ verbessert?

Entlang des Radwegs wurden Gitter montiert, so dass das Parken geordnet wird. Sand und Schotter bleiben auf dem Parkplatz.

  • Wie hat sich die Situation verbessert? 

Durch die Montage von Gittern ist der Radweg nun frei. Radfahrerinnen und Fußgänger können sich begegnen. Abbremsen ist nun sicher möglich.

6. Sichere Abstellmöglichkeiten für
Fahrräder und Neuordnung des
ruhenden Verkehrs
Roßdorfer Straße / Fechenheimer Straße

Roßdorfer Straße / Fechenheimer Straße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

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  • Was war das Problem?

Im Kreuzungsbereich der Roßdorfer Straße/Fechenheimer Straße im Frankfurter Stadtteil Bornheim hat eine Pollerreihe die Durchfahrt für Kfz verhindert. Die Fläche vor und hinter den Pollern sowie der seitliche Gehweg in der Roßdorfer Straße wurden durch Kfz beparkt. Dadurch war keine Durchfahrt für Radfahrende möglich.

  • Was wurde verändert/ verbessert?

Es wurden zwei Pollerreihen montiert und im Inneren der Fläche Fahrradbügel vorgesehen.

  • Wie hat sich die Situation verbessert?

Mittels neuer Poller besteht nun die Durchfahrtsmöglichkeit für Radfahrende und die freigewordene Fläche lädt zum Spielen ein.