Mainkai mit Radfahrer

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01.09.20 | Aktionen und Veranstaltungen

Stadtrat Oesterling zum Mainkai

"Die Idee des autofreien Mainkais wird sich am Ende durchsetzen". Dies sagte der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, der nun zum vorläufigen Ende des 13-monatigen Verkehrsversuchs ein erstes Fazit zog.

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling:
Die Idee des autofreien Mainkais wird sich durchsetzen

Klaus Oesterling

Der autofreie Mainkai habe den Frankfurterinnen und Frankfurtern die Möglichkeit gegeben, den Stadtraum Main neu zu erleben. Nach anfänglichem Zögern, wie bei solchen neuen Erfahrungen üblich, sei der neue urbane Raum von Tausenden von Frankfurtern begeistert angenommen worden. Und das, obwohl durch die Restriktionen des Stadtverordnetenbeschlusses es leider nicht möglich gewesen sei, den Raum neu zu gestalten und insbesondere das dreispurige hässliche Asphaltband zu beseitigen und durch eine menschenfreundliche, mit Bäumen bestandene Grünfläche zu ersetzen.

Gleichzeitig konnten die Frankfurterinnen und Frankfurter erleben, dass der Einstieg in eine lärm- und abgasfreie Innenstadt machbar ist und die Vision einer Innenstadt, in der nicht mehr das Auto, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht, keine Utopie bleiben muss.

"Ich bin deshalb überzeugt, dass die Idee des autofreien Mainkais sich in den Herzen der Frankfurterinnen und Frankfurter festgesetzt hat und nicht mehr verschwinden wird", so Oesterling. "Es hat sich deshalb gelohnt, das Mainufer für ein Jahr zu sperren und damit erstmals die Machbarkeit dieser Idee nachzuweisen, die schon in vielen europäischen Städten mit Erfolg umgesetzt worden ist."

Bestätigt sieht sich der Verkehrsdezernent nicht zuletzt durch die vom Frankfurter Bürgeramt, Statistik und Wahlen durchgeführte Bürgerumfrage, bei der sich 57 Prozent der Bürger für den autofreien Mainkai und lediglich 21 Prozent dagegen ausgesprochen hätten. Bei einer begleitenden Frage hätte sich eine ähnliche Mehrheit dafür ausgesprochen, den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren.