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Südlich des Mains nach Hanau

Damit ein neuer Radschnellweg südlich des Mains entstehen kann, haben die Städte Frankfurt am Main, Offenbach, Mühlheim und Hanau gemeinsam mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Südlich des Mains nach Hanau

Radschnellweg FRM 8 mit größtem Potenzial in ganz Hessen
Absichtserklärung für Machbarkeitsstudie unterzeichnet

Die Infrastruktur für Radfahrer im Rhein-Main-Gebiet soll weiter ausgebaut werden, insbesondere, um Wege zur Arbeit und Alltagsfahrten auf das Fahrrad zu verlagern. Der nächste Schritt in Form einer Machbarkeitsstudie wird nun für die Strecke von Hanau nach Frankfurt über Offenbach und Mühlheim erfolgen, also südlich des Mains. Hierzu unterzeichneten die Vertreter der beteiligten Städte, des Kreises Offenbach und des Regionalverbands FrankfurtRheinMain eine Absichtserklärung. Für diesen Korridor wurde seitens des Landes Hessen das größte Nutzerpotenzial in ganz Hessen ermittelt, die Realisierung des Radschnellweges steht also unter hervorragenden Vorzeichen.

Die Machbarkeitsstudie wird rund 100.000 Euro kosten, wobei das Land in der Regel 50 Prozent der Kosten fördert. Den Rest teilen sich die beteiligten Städte und der Kreis Offenbach. Der Regionalverband koordiniert das Projekt mit dem Namen FRM 8 im Rahmen seiner Radwegeoffensive. Er würde sich auch anschließend um den Bau des Radschnellweges kümmern, wenn die Machbarkeitsstudie erfolgreich verläuft und alle Projektpartner die Umsetzung unterstützen. Nach dem nun erfolgten Startschuss dauert es rund zwei Jahre, bis eine fertige Machbarkeitsstudie vorliegt. Hierbei ist eine umfangreiche und frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit geplant. Von einem zunächst recht breiten Korridor bewegt man sich im Laufe dieses Prozesses auf verschiedene Trassenvarianten zu, ehe am Ende eine bevorzugte Trasse steht, die den hohen Anforderungen an Radschnellwege gerecht wird und dabei ein hohes Maß an Realisierungschancen bietet. "Wir planen nicht für die Schublade", stellt der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent beim Regionalverband FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter, dazu klar. "Auf Machbarkeitsstudien kann man nicht Fahrrad fahren, deshalb wollen wir eine Trasse erarbeiten, die auch umsetzbar ist. Wenn wir mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen wollen, muss das Radfahren in unserer Region sicherer, komfortabler und direkter möglich sein. Hierzu machen wir nun den nächsten wichtigen Schritt."

Hintere Reihe von links: Joachim Hochstein, Stadt Frankfurt; Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete Kreis Offenbach; Rouven Kötter, Erster Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain; Peter Freier, Bürgermeister Stadt Offenbach. Vordere Reihe von links: Thomas Morlock, Erster Stadtrat, Stadt Hanau, Antje Quitta, Radverkehrsbeauftragte Regionalverband FrankfurtRheinMain; Daniel Tybussek, Bürgermeister Stadt Mühlheim, Susanne Breuer, Stadt Mühlheim.

Hintere Reihe von links: Joachim Hochstein, Stadt Frankfurt; Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete Kreis Offenbach; Rouven Kötter, Erster Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain; Peter Freier, Bürgermeister Stadt Offenbach. Vordere Reihe von links: Thomas Morlock, Erster Stadtrat, Stadt Hanau, Antje Quitta, Radverkehrsbeauftragte Regionalverband FrankfurtRheinMain; Daniel Tybussek, Bürgermeister Stadt Mühlheim, Susanne Breuer, Stadt Mühlheim.

Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: "Die Stadt Frankfurt am Main ist Deutschlands Einpendler-Hauptstadt. Es ist ein Gewinn für die Mobilität und Lebensqualität in der Stadt und Region, wenn möglichst viele der 380.000 Einpendler auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zurückgreifen. Aus diesem Grund beteiligen wir uns bereits an drei weiteren Radschnellwegprojekten. Heute wird der Startschuss für eine Verbindung gegeben, die mit dem Teilstück zwischen den Städten Offenbach und Frankfurt am Main das höchste Radschnellwegepotenzial in Hessen aufgreift."



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