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Schöne Aussicht mit roten Radspuren

Die Schöne Aussicht und der Kreuzungsbereich an der Alten Brücke bilden mit den rot markierten Radverkehrsanlagen die erste Maßnahme, die aus dem Beschluss "Fahrradstadt Frankfurt" umgesetzt wird.

Schöne Aussicht - Eröffnung der Radspuren mit Verkehrsdezernent Klaus Oesterling

Fahrradstadt Frankfurt: Schöne Aussicht macht den Anfang

Die "Schöne Aussicht" un der Kreuzungsbereich an der Alten Brücke haben nun Radverkehrsanlagen, die am Knotenpunkt Kurt-Schumacher-Straße bereits rot markiert wurden. Nachdem das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) vor Kurzem auf 330 Metern den Fahrbahnbelag der Straße Schöne Aussicht erneuert hat, ist die Maßnahme nun vollständig abgeschlossen. "Mit der Rotmarkierung in diesem Bereich setzen wir die erste Maßnahme aus dem Katalog des Radentscheids um", freut sich Verkehrsdezernent Oesterling und ergänzt: "Wir sind auf dem Weg zur Fahrradstadt Frankfurt. Dazu gehört eine Vielzahl von kleinen und großen Bausteinen."

Kreuzungsbereich Schöne Aussicht

Der Kreuzungsbereich an der Alten Brücke.

Die Schöne Aussicht ist nun insgesamt fahrradfreundlicher. Der neue Straßenbelag, Radfahrstreifen in beide Richtungen und kleinere Sinkkästen, die weniger weit in den Radfahrstreifen hineinragen, kommen Radfahrenden zu Gute. Gerade in dem viel befahrenen Kreuzungsbereich Schöne Aussicht / Kurt-Schumacher-Straße vor der Alten Brücke weist die rote Farbe nun deutlich auf die vorhandenen Radfurten hin und macht diese besonders auffällig.

Klaus Oesterling

"Insgesamt haben wir rund 1.300 Quadratmeter rot markiert. Die Attraktivität der Fahrradstrecke wird durch die Radfahrstreifen in der Schönen Aussicht weiter erhöht", erläutert Stadtrat Oesterling. Möglich wurden Radfahrstreifen in beide Richtungen durch den Wegfall einer Fahrspur in Richtung Osten. Der geschaffene Platz steht nun dem Radverkehr zur Verfügung. Die Stadt hat rund 190.000 Euro in die Schöne Aussicht investiert.

Schöne Aussicht mit roten Radspuren

Die Schöne Aussicht mit roten Radspuren.

Bei der Einweihung der neuen Radspuren der Schönen Aussicht erläuterte Verkehrsdezernent Oesterling, dass auch künftig nicht jeder Weg in jeder Siedlung rot markiert würde, es gehe hingegen darum, wichtige Bestandteile des Radwegenetzes kenntlich zu machen. Dies seien zum einen Gefahrstellen, für die Autofahrer so mehr Aufmerksamkeit entwickeln, außerdem gebe die rote Farbe den Rad Fahrenden eine gute Orientierung. Allgemein scheinen rot markierte Radwege inzwischen sehr gut akzeptiert zu werden, resümierte Oesterling.

Stadtrat Oesterling kündigte als nächste Maßnahmen im Zuge der Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses "Fahrradstadt Frankfurt am Main" die Verlängerung der Radspur auf der Kurt-Schumacher-Straße über den Börneplatz hinaus in nördlicher Richtung an. Eine weitere Maßnahme ist mit der Einrichtung einer Busschleuse geplant, woduch der Bus weniger im Autostau stehe.

Wolfgang Siefert, Vorsitzender der Frankfurter Verkehrsausschusses, betonte die Wichtigkeit der geschaffenen neuen Radverbindung in Ost-West-Richtung vor dem Hintergrund des fehlenden Radwegs an der Berliner Straße.

Für den Radentscheid Frankfurt, dessen Forderungen zu großen Teilen in den Beschluss "Fahrradstadt Frankfurt am Main" eingegangen sind, lobte Sprecher Heiko Nickel die Geschwindigkeit der Umsetzung: "Wenn wir mit diesem Tempo weitermachen, kann man der Stadt nur gratulieren", sagte Nickel.

Das Problem der zum großen Teil sehr guten Radwege in Frankfurt sei die fehlende Durchgängigkeit. Dass die Stadt begonnen habe, diese Lücken zu schließen nannte Nickel einen großen Frortschritt.

 



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