Sie sind hier: Home » Aktuelles » Top-Thema » Archiv » Lückenschluss am Dornbusch




Lückenschluss am Dornbusch

Im Stadtteil Dornbusch ist die Umgestaltung der gleichnamigen Straße Am Dornbusch sowie der Hansaallee abgeschlossen.

Neue Querung Am Dornbusch

Umgestaltung mit vielen Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat bei der Umgestaltung nicht nur Fahrbahn und Gehwege von Grund auf erneuert, sondern so angelegt, dass Rad Fahrende und Fußgänger künftig sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind. Vor der Umgestaltung war die Oberfläche der Straße Am Dornbusch aufgrund der stillgelegten Straßenbahngeleise und das im Schienenbereich verlegte Kopfsteinpflaster von Unebenheiten und Lärm geprägt.

Seit Frühjahr 2016 wurde zunächst die Hansaallee auf eine Länge von rund 240 Metern (Abschnitt zwischen Platenstraße und Am Dornbusch) umgebaut. Radfahrenden stehen nun Radwegteilstücke in den Einmündungsbereichen Platenstraße und Am Dornbusch zur Verfügung.

Einmündungsbereich der Hansaallee an der Platenstraße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
ampelgeregelte Querung an der Platenstraße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
Hansaallee in Richtung Innenstadt – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
Einfahrt in Hansaallee vom Norden – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
von der Raimundstraße in die Hansaallee – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
Radweg in Richtung Bundesbank – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
Radweg in Richtung Osten – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt
Rad- und Fußgängerampel Henry-Budge-Straße – vergrößerte Ansicht wird in Lightbox angezeigt

Klicken Sie auf ein Foto in der Bildergalerie, um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.

Die Umgestaltung der Hansaallee macht die Streckenführung zwischen Innenstadt/Westend und Ginnheim/Nordwest-Stadt geradliniger, komfortabler und sicherer: Aus der Raimundstraße (Radroute 4 / Campusroute) kommend können Radler jetzt direkt geradeaus in die Hansaallee fahren, die hier eine Einbahnstraße in Gegenrichtung ist und erst durch die Umgestaltung für den Radverkehr freigegeben werden konnte. Damit gibt es jetzt eine einheitliche Streckenführung der Radroute 4 / Campusroute in Nord-Süd-Richtung (bisher war in Richtung Innenstadt ein Umweg über Fallerslebenstraße und Platenstraße zu fahren).

Rund 200 Meter weiter südlich, wo die Hansaallee auf die Platenstraße trifft, ist nun eine Ampel für den querenden Fahrrad- und Fußgängerverkehr im Einsatz, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. Der Einmündungsbereich ist an denselben Stellen nicht nur barrierefrei umgebaut, sondern baulich so gestaltet, dass Autos und Lastwagen ihre Fahrgeschwindigkeit drosseln müssen.

Zwischen Platenstraße und Eschersheimer Landstraße verläuft die rund 400 Meter lange Straße Am Dornbusch, die nun auch komplett ausgebaut ist. In beiden Richtungen haben Radfahrende nun einen eigenen Radweg. Teilweise verlaufen die Radwege auf Bordstein-, teilweise auf Fahrbahn-Niveau.

Radweg Am Dornbusch mit Klemmfix-Baken

Mit sogenannten "Klemmfix"-Baken abgesicherte Radspur.

Auf Fahrbahn-Niveau geleitet wird der Radverkehr auch vor den Kreuzungen zur Raimundstraße und zur Eschersheimer Landstraße. So sind die Radler gut im Blickfeld der Autofahrer, damit es nicht zu Unfällen durch rechts abbiegende Kraftfahrzeuge kommt. Um Kraftfahrzeuge am Falschparken auf dem Fahrbahn-Radweg nahe der Hansaallee zu hindern, wurde die Radspur hier mit sogenannten "Klemmfix"-Baken abgesichert.

Auch für Rad Fahrende und Fußgänger, die aus der Grillparzerstraße kommend in Richtung Grünhof unterwegs sind, hat sich die Situation verbessert: Über einen kurzen Zweirichtungsradweg gelangen Rad Fahrende, über den parallel verlaufenden Gehweg Fußgänger zu einer ampelgeregelten Passage, die direkt in die Henry-Budge-Straße führt. In umgekehrter Richtung kann man die Verbindung in gleicher Weise nutzen. Dadurch werden Grillparzerstraße und Henry-Budge-Straße eine attraktive verkehrsarme Nord-Süd-Alternative zur parallel verlaufenden Eschersheimer Landstraße, die in diesem Abschnitt über keine Radverkehrsanlage verfügt.

Neue Querung auf Höhe der Henry-Budge-Straße

Ampelgesicherte neue Querung auf Höhe der Henry-Budge-Straße

Die Pflanzung von zwölf Bäumen und die Montage von Abstellbügel für rund 50 Räder stehen noch aus. Die Bau- und Planungskosten für Hansaallee und Am Dornbusch lagen insgesamt bei gut vier Millionen Euro.



Servicenavigation