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Fahrrad-Parkhaus eröffnet

Frankfurts erstes Fahrrad-Parkhaus hat seinen Betrieb aufgenommen. Im neu errichteten Parkhaus an der Südseite des Hauptbahnhofs sind 420 Stellplätze für Räder reserviert. Eine Servicestation repariert bei Bedarf defekte Räder.

Fahrrad-Parkhaus

Das Rad während der Parkzeit reparieren lassen

Zu wenige Stellplätze und fehlender Schutz vor Witterung und Diebstahl gehören zu den am häufigsten geäußerten Kritikpunkten von Bürgern, die ihr Rad in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs abstellen möchten. Ab sofort trägt das Parkhaus an der Südseite des Frankfurter Hauptbahnhofs mit 420 sicheren Stellplätzen für Fahrräder zur Entspannung dieser Situation bei: Verkehrsdezernent Stefan Majer und Bürgermeister Olaf Cunitz eröffneten gemeinsam Frankfurts erstes Fahrradparkhaus.

Verkehrsdezernent Majer mit Fahrrad an der Parkhaus-Barriere

Parkhaus-Premiere für das Rad von Verkehrsdezernent Stefan Majer

Für nur einen Euro am Tag kann man sein Fahrrad hier sicher und bequem abstellen. Monatskarten sind für 10 Euro, eine Jahreskarte für 100 Euro zu haben. Insbesondere für Berufspendler, die Fahrrad und Bahn auf dem Weg zu Arbeit kombinieren, dürfte dieses Angebot sehr interessant sein.

Parkhaus-Automat und Fahrrad-Parkticket

Eine Monatskarte kostet lediglich 10 Euro.

Das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof bietet aber noch mehr: Im Eingangsbereich betreibt der Frankfurter Verein dauerhaft eine professionelle Fahrradwerkstatt. Sei es ein platter Reifen, eine gerissene Kette, defekte Beleuchtung, ein kaputter Schalt- oder Bremszug – all das wird unter dem Motto „Mobilität erhalten“ – quasi während der Parkzeit – wieder instand gesetzt. Die Preise für die Reparaturen entsprechen laut Frankfurter Verein marktüblichen Konditionen. Kann ein defektes Rad nicht am selben Tag repariert werden, kann der Besitzer solange auf ein Leihrad der Fahrradwerkstatt zurückgreifen.

Fahrrad-Werkstatt im Parkhaus

Mechanikermeister Martin Ignatz vom Frankfurter Verein war bei Aufbau und Einrichtung der Werkstatt beteiligt.

Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten hilft Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen tragfähige Beziehungen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Dazu unterhält der Frankfurter Verein über 40 Einrichtungen in Frankfurt am Main und Umgebung.

Dieter Debus und Stefan Majer

Dieter Debus vom Frankfurter Verein und Verkehrsdezernent Stefan Majer erläuterten das Konzept von Parkhaus und Werkstatt.

"Ein Fahrradparkhaus war in Frankfurt am Main einfach überfällig", sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer. Damit es für Frankfurts Radler noch besser nutzbar wird, soll neben deutlichen Hinweisschildern auch die Radverkehrsführung um den Hauptbahnhof selbst künftig verbessert werden. Frankfurts erstes Fahrradparkhaus wird sicher nicht das letzte bleiben, versprach Bürgermeister Olaf Cunitz. Auch an der Nordseite des Hauptbahnhofs sollen bald die Planungen für ein weiteres Fahrradparkhaus beginnen.



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