Zentraler Nord-Süd-Lückenschluss
Die von Autos stark befahrene Kurt-Schumacher- und Konrad-Adenauer-Straße bilden die direkte Verbindung von der Alten Brücke ins Nordend. Ein neuer Lückenschluss schafft nun eine attraktive Alternative für Frankfurts Radler.
Alternative zu stark befahrenen Straßen
Ein komfortabel und sicher zu befahrender Kreisverkehr zwischen Großer Friedberger Straße und der Alten Gasse sowie ein neuer Zweirichtungsradweg an der östlichen Straßenseite der Konrad-Adenauer-Straße sind die Hauptelemente eines neuen Radverkehr-Lückenschlusses zwischen Innenstadt und Nordend. Beide Bereiche sind durch die Vilbeler Straße, die eine neue Fahrbahnoberfläche erhalten hat, miteinander verbunden. "Nach 14 Monaten Bauzeit hat das Amt für Straßenbau und Erschließung die Straßenbauarbeiten nun abgeschlossen", freut sich Verkehrsdezernent Stefan Majer, "damit steht ein zentraler Netzbestandteil nun vielen Radlern zur Verfügung."
Der neue Lückenschluss schafft eine attraktive Nord-Süd-Radverbindung abseits von den Hauptverkehrsstraßen. Er verbessert insbesondere den Zugang zur Radroute Innenstadt-Seckbach und zu den bestehenden Ost-West-Verbindungen der Radrouten Bockenheim-Zoo und Konstablerwache-Fechenheim, die sich teilweise noch im Bau befinden. Später soll der jetzt fertig gestellte Lückenschluss Teil einer großen stadtteilverbindenden Radverkehrsachse werden, die nach Norden über den Anlagenring hinaus führen wird.

Zweirichtungsradweg an der Konrad-Adenauer-Straße
Vom Süden aus ist die künftige Radroute bereits heute schon befahrbar: Von der Alten Brücke aus führt sie die Fahrgasse entlang über die Berliner Straße bis zur Westseite der Konstablerwache, wo sie die Zeil kreuzt. Entlang der Großen Friedberger Straße führt die neue Route weiter nördlich zum neu eingerichteten Kreisverkehr. Der Kreisel leitet Radfahrerinnen und Radfahrer nach Norden in die Alte Gasse, nach Westen in die Schäfergasse oder nach Osten in die Vilbeler Straße – und weiter Richtung Konrad-Adenauer-Straße auf den neu entstandenen Zweirichtungsradweg. Poller zwischen Radweg und Fahrbahn verhindern, dass der Radweg von Autofahrern als Parkstreifen missbraucht werden kann.
Sowohl in östlicher Richtung des Kreisels (Vilbeler Straße) als auch in westlicher (Schäfergasse und Stephanstraße) kommen Radler jetzt auf neu eingerichteten Schutzstreifen komfortabler und sicherer voran. Alle genannten Straßen sind mit dem Rad in beide Richtungen befahrbar, so dass die Route in nördlicher und südlicher Richtung praktisch identisch ist. Aufgrund eines erweiterten Ausbaus der Kreuzung am Scheffeleck sowie weiterer zusätzlich erforderlicher Maßnahmen verteuerte sich das Projekt von geplanten 2,1 Millionen Euro auf nunmehr 2,5 Millionen Euro.












