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Umbau der Bockenheimer Landstraße beschlossen
Die Stadtverordnetenversammlung hat den seit 2020 geplanten Umbau der Bockenheimer Landstraße beschlossen und rund 17 Millionen Euro zur Umsetzung dieser Maßnahme bewilligt.
Der für den Umbau mit breiten Radstreifen vorgesehene Abschnitt zwischen Senckenberganlage und Taunusanlage ist eine der wichtigsten innerstädtischen Ost-West-Verbindungen für den Radverkehr. Aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Radverkehrs entsprechen die bestehenden schmalen Radwege nicht mehr dem aktuellen und zukünftigen Bedarf.
Nachdem die Stadtverordnetenversammlung eine Verbreiterung der Radwege bereits mit dem Fahrradstadt-Beschluss von 2019 beschlossen und so die Voraussetzung zur Planung geschaffen hatte, bewilligte sie jetzt die Kosten für den Gesamtinvestitionsbedarf in Höhe von rund 17 Millionen Euro. Die Stadt Frankfurt hat für die Baumaßnahme einen Antrag auf Fördermittel des Landes nach dem Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) gestellt, deren Höhe, vorbehaltlich einer erfolgreichen Prüfung, rund 7 Millionen Euro betragen könnte.
Im Zuge der Maßnahme ist eine grundhafte Erneuerung der Radwege, der Knotenpunkte und der kompletten Fahrbahn erforderlich. Beidseitig der Fahrbahn werden durchgängig bedarfsgemäße 2,3 Meter breite Radwege eingerichtet. Die Fahrbahn wird hierzu von derzeit drei Fahrstreifen auf durchgängig zwei Fahrstreifen von je 3,25 Meter Breite im Regelquerschnitt reduziert. Separate Linksabbiegefahrstreifen in den von Verkehrsampeln geregelten Knotenpunkten entfallen dadurch, ausgenommen davon ist der Knotenpunkt Bockenheimer Landstraße/Mendelssohnstraße.
Darüber hinaus finden im Untergrund diverse Arbeiten des Energieversorgers Mainova statt, dazu zählt im westlichen Abschnitt der Bau einer Fernwärmeleitung. Ebenso wird das Stromnetz und die Stadtbeleuchtung erneuert und auf LED-Technik umgestellt.
Weitere Informationen zum geplanten Umbau der Bockenheimer Landstraße finden Sie im Parlaments-Informationssystem der Stadt Frankfurt - PARLIS.
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Ziel der Maßnahme ist neben der Förderung des Radverkehrs auch die Steigerung der Aufenthaltsqualität und eine sicherere Führung des Fußverkehrs in der Bockenheimer Landstraße. Neben den bereits barrierefrei ausgebauten Bushaltestellen werden auch alle Knotenpunkte barrierefrei ausgebaut, sodass eine durchgehende barrierefreie Führung entlang der Bockenheimer Landstraße möglich wird. Die bereits barrierefrei ausgebauten Bushaltestellen werden einheitlich dem aktuellen Stand der Regularien zur Barrierefreiheit angepasst.
Die zwischen der Schwindstraße und der Mendelssohnstraße gelegene Bushaltestelle "Schubertstraße" wird im Rahmen der Baumaßnahme ebenfalls barrierefrei ausgebaut. Aufgrund der notwendigen Verlegung der Bushaltestelle Palmengartenstraße ist die Fällung eines Baums in Höhe der Beethovenstraße 71 nicht vermeidbar. Dieser Baum wird jedoch durch eine Neupflanzung im Bereich des derzeitigen Bushaltestellestandortes ersetzt.
Da dem Lieferverkehr auch künftig in der Bockenheimer Landstraße keine Flächen zur Verfügung gestellt werden können, werden zur Verbesserung der Situation des Lieferverkehrs in den angrenzenden Nebenstraßen sieben zusätzliche Lieferzonen eingerichtet.
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