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Kein Winterschlaf für Radler!

Morgens 6 Uhr 34 in Frankfurt. Der Wetterbericht im Radio verkündet nichts Gutes: „In Frankfurt bleibt es den ganzen Tag bedeckt, die Temperaturen steigen auf maximal sechs Grad Celsius und es kann immer wieder zu Regenschauern kommen.“ Ideales Radfahrwetter sieht anders aus ...

... aber ist das ein Grund, heute nicht das Rad zu nutzen oder es gleich ganz im Keller einzumotten? Nein, sagen viele Frankfurter und gehören damit zur immer größer werdenden Gruppe der Ganzjahresfahrer. Sie zeichnet aus, dass sie sich von schlechtem Wetter nicht in den Stau oder in überfüllte U-Bahnen zwingen lassen. Nach ihrer Motivation gefragt, berichten Winter-Radler nicht ohne gewissen Stolz: „Ich genieße es gerade im Winter, wenigstens ein paar Minuten an der frischen Luft zu sein und mich vor der Arbeit etwas durchpusten zu lassen.“ Für sie ist die tägliche Radfahrt ins Büro, zum Kindergarten oder zum Betrieb fester Bestandteil des Tages. Winter-Radler nehmen den Regen oder Wind wie er kommt und genießen es, frischer und mit roten Wangen ihr Ziel zu erreichen. Für Einige gehören die kalten Fahrten bei Sonnenschein und Schnee sogar zum Schönsten, was der Winter bieten kann, denn sie erleben ihre Stadt anders und fahren Stau und Winterblues einfach davon.

Alles eine Frage der Motivation

Winterroutiniers benötigen sie nicht, aber Winterneulingen kann sie durchaus behilflich sein, um den „inneren Schweinehund“ zu überwinden: die richtige Motivationsstrategie. Das Radfahrbüro hat deshalb viele gute Tipps zusammengestellt. Bilden Sie doch z.B. eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen, um sich gegenseitig anzuspornen. Die richtige Kleidung und die Beachtung einiger Hinweise für das Fahren bei schlechtem Wetter oder Schnee helfen zusätzlich, das Radeln richtig zu genießen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Sicher unterwegs
Sicher im Winter

Gemeinsam für mehr Winter-Radelspaß

„Frankfurter Räder halten keinen Winterschlaf,“ da ist sich Verkehrsdezernent Lutz Sikorski sicher. „Auch in den kalten Monaten bleiben die Bürgerinnen und Bürger per Fahrrad sehr mobil.“ Gemeinsam mit der FES arbeitet das Radfahrbüro daran, die Bedingungen für Radfahren bei Regen oder sogar Schnee so zu optimieren, dass der Radfahrspaß auch in den Wintermonaten keine Pause braucht.

Wie motivieren Sie sich, morgens aufs Rad zu steigen? Schicken Sie Ihren Motivationstipp an das Radfahrbüro:
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Die Motivation

  • Geteiltes Leid ist halbes Leid. Suchen Sie sich einen Radfahrpartner, der morgens gemeinsam mit Ihnen aufs Fahrrad steigt. Dann fällt es schwerer, zu kneifen.
  • Machen Sie ein Foto von sich, auf dem Sie nach einer Fahrt mit roten Wangen und einem Lächeln auf dem Gesicht am Ziel angekommen sind. Dieses Foto hängen Sie an den Badezimmerspiegel.
  • Frischekick fürs Büro. Eine Fahrt durch die Kälte bringt den Kreislauf in Schwung. Machen Sie mit Ihren Kollegen morgendlich einen Kreislauf-Check und vergleichen Sie, welches Verkehrsmittel die Nase vorn hat.
  • Planen Sie ihre Strecken neu. Im Winter sieht die Stadt ganz anders aus als im Sommer. Überlegen Sie sich für Winter-Sonnentage extra Routen, z. B. durch den Park, die sie als besondere Erlebnisse genießen können.
  • Initiieren Sie eine Wette mit Freunden und Kollegen. Wer nicht radelt zahlt „Strafe" in den Jackpot. Wer am Ende des Winters die wenigsten „Ausfälle" hat, gewinnt.
  • Betrachten Sie die Fahrt zur Arbeit als zusätzliche Sporteinheit - nicht nur beim Joggen oder Fußball werden Glückshormone und Adrenalin ausgeschüttet. Die Fahrt ins Büro hat genau denselben Effekt.
  • Küren Sie eines Ihrer Lieblingslieder zu Ihrer persönlichen Fahrradhymne, die sie morgens statt Radio weckt.
  • Führen Sie eine Strichliste und belohnen Sie sich. Jede gefahrene Strecke wird gezählt. Für jede zehnte Strecke dürfen Sie sich z. B. etwas Süßes gönnen, eine komplette Woche auf dem Rad bringt einen Kinobesuch.
  • Rechnen Sie aus, was Sie durch das Radfahren an Spritkosten sowie ÖPNV-Tickets sparen und belohnen sich am Ende des Winters mit einem Frühlings-Outfit.
  • Denken Sie, dass die anderen Verkehrsteilnehmer Sie viel „härter im Nehmen" finden.


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