Geschotterter Weg in Landschaft mit Wald und Feldern, Strommast.

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05.08.22 Infrastruktur

Eselsweg erstrahlt in hellem Beige

Die Stadt Frankfurt investiert auch am Stadtrand in die Infrastruktur öffentlicher Straßen und Wege. So erstrahlt nun der Eselsweg, eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen B521 und der Stadtgrenze Bad Vilbel, in hellem Beige.

Stadt Frankfurt stärkt Verbindung nach Bad Vilbel für den Fuß- und Radverkehr

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat auf dem 1,2 Kilometer langen Abschnitt des Wegs farbigen Asphalt verbaut. „Aufgrund seiner hellen Farbe heizt sich der Asphalt bei hoher Sonneneinstrahlung im Sommer weniger auf als herkömmlicher. Das ist ein wertvoller Beitrag, um einer Überhitzung des städtischen Raums im Zuge des Klimawandels entgegenzuwirken. Davon profitieren im Übrigen nicht nur Menschen, sondern auch Insekten, Nager oder Eidechsen, wenn sie über den Feldweg krabbeln, denn die Temperaturen sind dann weniger schädlich für sie“, erläutert Mobilitätsdezernent Stefan Majer.

Frisch sanierter Weg mit heller Asphaltoberfläche in Landschaft mit Wald und Feldern, Strommast.

Der helle Belag fügt sich auch optisch gut ins Landschaftsbild ein. Fotos: ASE/Stadt Frankfurt am Main

Der Eselsweg ist Teil der offiziellen Radwegweisung. Davon profitieren nicht nur Radfahrende, die in ihrer Freizeit eine lange Tour unternehmen, sondern auch jene im Alltag. „Die Sanierung stärkt die interkommunalen Wegebeziehungen in Richtung Bad Vilbel. Wir müssen unsere Region als Ganzes sehen. Unser Blick darf nicht nur bis zu unserer Gemarkungsgrenze reichen“, ergänzt Stadtrat Majer.

Sanierungsbedürftiger Weg in Landschaft mit Feldern und Bäumen

Zustand des Eselswegs zu Beginn der Sanierungsarbeiten.

Der Eselsweg war lange Jahre eine Buckelpiste, in der einige Abschnitte mit Betonplatten befestigt waren, andere wiederum nur geschottert. Das ASE startete Mitte Mai mit der Sanierung des Feldwegs und erneuerte diesen zum Teil grundhaft. Das Radfahrbüro im Straßenverkehrsamt beantragte und erhielt für diese Maßnahme in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde des Umweltamts eine „Landschaftsschutzrechtliche Genehmigung“. 

Lieferengpässe zögerten einen pünktlichen Abschluss der Bauarbeiten zunächst hinaus. So fehlten Zusatzstoffe, die zur Herstellung des Asphalts benötigt wurden. Nun ist die Decke aber fertig und bietet sich für einen Spaziergang oder eine Fahrt mit dem Rad an. Die Baukosten belaufen sich auf rund 480.000 Euro.

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