Scooter quert eine Hauptverkehrstraße an einer Ampel

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16.02.22 | Infrastruktur

Lückenschluss an der Miquelallee

Wo die Ditmarstraße auf die Miquelallee trifft, ist nun eine Lücke im Radnetz geschlossen. Eine zusätzliche ampelgeregelte Rad- und Fußverkehrsfurt verbessert hier die Verbindung zwischen Bockenheim/Ginnheim und Westend/Innenstadt.

Zusätzliche Querungsmöglichkeit führt direkt in die Ditmarstraße

Bisher konnten Radfahrende aus Richtung Westend und Innenstadt nach dem Queren der Miquelallee zwar dieser vielbefahrenen Straße weiter nach Süden folgen, aber eine direkte Weiterfahrt auf der Ditmarstraße in Richtung Sportcampus oder Ginnheim ist nicht möglich gewesen. Grund dafür war die fehlende Furt auf der nördlichen Seite der Ditmarstraße.

Um eine zusätzliche Querungsmöglichkeit zu schaffen, musste der betroffene Bereich nicht nur neu markiert und barrierefrei mit Bordsteinabsenkungen versehen werden, auch die Ampelanlage galt es zu ergänzen und entsprechend der erweiterten Nutzung neu zu programmieren. 

Eine Radfahrerin quert eine Hauptverkehrsstraße an einer Ampel

Sichere und direkte Querung über die Miquelallee.

Das Befahren mit den Vorderrad löst ein Signal an der Induktionsschleife aus.

Das Befahren mit den Vorderrad löst ein Signal an der Induktionsschleife aus.

Besonders komfortabel für Radfahrende: Zusätzlich zum „Drückknopf“ am Ampelmast ist im Haltebereich vor dem abgesenkten Bordstein eine Induktionsschleife in den Asphalt eingelassen, die der Anlage beim Befahren mit dem Vorderrad meldet, dass das Signal umgeschaltet werden soll. 

Konkreter Anlass für den Lückenschluss war der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle der hier in hoher Frequenz verkehrenden Buslinie M32. Die Stadt Frankfurt prüft bei sämtlichen Bauvorhaben prinzipiell, inwieweit hier anstehende Verbesserungen für den Radverkehr in die Maßnahme integrierbar sind. 

Seit dem Ende der Arbeiten können Radfahrende die Miquelallee sowohl südlich wie nördlich der Ditmarstraße ampelgeregelt queren und somit sicher und flexibel unterwegs sein. Für die reibungslose Realisierung aller Anforderungen der Umgestaltung waren die Planungsabteilung „Lichtsignalanlagen“ und die Abteilung „Planung und Realisierung verkehrstechnischer Projekte“ zuständig.

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