Fahrradgarage geschlossen

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30.08.21 Infrastruktur

Neue Fahrradgarage in Höchst

Die tägliche Suche nach einem Fahrradstellplatz in Wohnungsnähe hat für vier Radfahrende in der Ludwigshafener Straße 27 ein Ende. Dort hat die Stadt Frankfurt eine Fahrradgarage errichtet, die den Hausbewohnenden gegen eine einmalige Gebühr für fünf Jahre überlassen wird.

Wohnungsnahes, sicheres Fahrradparken in der Ludwigshafener Straße

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: “Keine lange Parkplatzsuche mehr”

Das Modell basiert auf dem Pilotprojekt „Wohnungsnahe FahrRadGaragen“, mit dem die Stadt die regelmäßige Benutzung des eigenen Fahrrades weiter erleichtern will. „Jeder, der in dicht bebauten Stadtvierteln wohnt, kennt das Problem: Einen sicheren Stellplatz in Wohnungsnähe zu finden, ist oft schwierig und kostet bei täglicher Nutzung mitunter Nerven“, weiß Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Und fügt hinzu: „Kleine Garagen wie diese hier in Höchst sind eine praktische Lösung, um Bürgerinnen und Bürgern die alltägliche Nutzung des Fahrrads erheblich zu erleichtern.“

Schluesseluebergabe

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (links) übergibt die Schlüssel an die Nutzerin, auch der siebenjährige Junge rechts von ihr kann hier sein Rad sicher unterstellen. Foto: Bernd Georg/Stadt Frankfurt.

In einem Modellversuch hatte die Stadt 2019 die erste FahrRadGarage ihrer Art in der Hegelstraße im Nordend errichtet. Im selben Jahr bat der Ortsbeirat 6 darum, das Pilotprojekt auch in der Ludwigshafener Straße in Höchst umzusetzen. Nachdem das Projekt in der Hegelstraße nach der einjährigen Testphase evaluiert und als Erfolg gewertet wurde, kam die Stadt dem Wunsch des Ortsbeirats gerne nach.

In einem gemeinsamen Ortstermin ermittelten das Verkehrsdezernat mit dem Straßenverkehrsamt und dem zuständigen Baubezirk des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt einen geeigneten Standort für die gewünschte Fahrradgarage: die Ludwigshafener Straße 27.

Offene Fahrradgarage mit einem Rad

Die Fahrradgarage ist vom niederländischen Typ „Fietshangar“, das bereits in Städten wie Rotterdam und Utrecht zu finden ist. Bis zu vier Räder können hier sicher und witterungsgeschützt untergebracht werden. Der Zugang zur Garage ist mit einer Sperrfläche markiert und einem Poller abgesichert. So wird verhindert, dass Autos die Fahrradgarage zuparken können. Foto: Radfahrbüro

Die neue Fahrradgarage hat Platz für vier Räder. Für die Benutzung wird ein Überlassungsvertrag direkt mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern geschlossen. Darin enthalten ist eine einmalige Nutzungsgebühr für die Dauer von fünf Jahren, außerdem verpflichten sich die Nutzenden, die Anlage während dieser Zeit zu pflegen. Die neue Fahrradgarage in der Ludwigshafener Straße kostet einschließlich Installation rund 10.000 Euro.

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