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Radler-Wünsche

Mehr Verständnis, Sicherheit und Service. Die Frankfurter Radler wissen genau was Sie sich für Ihre Stadt wünschen. Das haben die zahlreichen Zuschriften sowie die persönlichen Gespräche gezeigt. Über 200 E-Mails mit Ihren Anregungen und Wünschen erreichten uns. Grund genug, Ihnen die daraus entwickelten Projekte und Ziele für 2010 vorzustellen.

Mehr Verständnis für andere Verkehrsteilnehmer

Icon Fahrrad, Auto und Schüler

„Friedliche Koexistenz?" - Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Es gibt ihn nicht, den Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger per se. Fast jeder Verkehrsteilnehmer nimmt regelmäßig verschiedene Rollen im Straßenverkehr ein. Dennoch fehlt oft das nötige Verständnis füreinander. Gegenseitige Rücksichtsnahme ist die beste Verkehrsregel, ganz egal wie man gerade unterwegs ist. Wer nur auf das eigene Vorankommen bedacht ist, gefährdet sich und andere. Das Radfahrbüro will dazu beitragen das Miteinander der Verkehrsteilnehmer zu verbessern, indem wir aufklären, motivieren und den Dialog fördern.

Mehr Radwege in Frankfurt

Icon Fahrrad mit Radwegschild

Mehrere hundert Kilometer eigene Wege oder Spuren für den Radverkehr ziehen sich durch Frankfurt. Doch das ist nicht genug: Das Verkehrsdezernat schließt weiter sukzessive Lücken im Streckennetz und verbessert die bestehende Radverkehrsführung. Wo immer es geht, wird das Radfahrbüro bekannte Problemstellen komfortabler und sicherer machen. Für die kommenden Jahre sind neue Wege mit einer Gesamtlänge von knapp 50 km zur Umsetzung projektiert.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit

Icon Fahrrad vor Bürogebäude

Auf dem Rad zur Tat? Häufig genug ist es der Weg zur Arbeit, wie dieser Radfahrer schreibt „Meine Tat ist das Büro, so fahre ich jeden Morgen mit meinem Drahtesel in die Bank." Im täglichen Berufsverkehr durch die Stadt fahren Radfahrer elegant am Stau vorbei, während sich Autofahrer langsam vorarbeiten. Oft ist die Fahrt mit dem Rad ins Büro jedoch nicht umsetzbar, weil etwa Abstellmöglichkeiten, Umkleidekabinen oder Duschen in den Unternehmen fehlen. Das Projekt „bike & business" des ADFC Hessen in Zusammenarbeit mit dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt Rhein/Main bietet seit 2002 Arbeitnehmern und Unternehmen hilfreiche Informationen zur Kombination von Fahrrad und Beruf an.

Mehr Informationen
www.bikeandbusiness.de

Im Winter mehr Sicherheit auf zwei Rädern

Icon Fahrrad mit Licht und Schneeflocken

Fährst du auch im Regen? „Logo, fahre jeden Tag ins Büro, egal ob Sonne, Sommer, Sonnenschein, regen, Nebel, Schnee, dunkel oder hell, 40°C oder -15°C". Radfahren ist ein Ganzjahreserlebnis, wie diese Antwort eines Radlers zeigt. Besonders in der dunklen Jahreszeit sollten Radler aber darauf achten, von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden. Nasse Blätter oder Schnee können das winterliche Fahrvergnügen zusätzlich stören, daher räumt die Stadt regelmäßig die Radwege. Bei akutem Bedarf wie zum Beispiel Schneefall säubert die Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gesellschaft (FES) auch außerplanmäßig.

Nähere Informationen zum Thema Sicherheit bietet das Verkehrsdezernat:
www.lass-dich-sehen-frankfurt.de

Die FES freut sich über Hinweise, wo noch geräumt werden muss:
Tel. 0180 / 3 37 22 55-0

Rad-Service und Parken in der Innenstadt

Icon Fahrradparkplatz

Während man mit dem Auto meistens sucht, findet man mit dem Fahrrad immer einen Abstellplatz. Sollte kein Fahrradständer in der Nähe sein, müssen auch Zäune oder Verkehrsschilder zur Sicherung des Rades herhalten. Diese Lösung ist weder sicher noch besonders schön anzusehen. Auch 2010 werden 1000 weitere Abstellbügel in der ganzen Stadt bedarfsgerecht montiert werden, zum Beispiel auf der neu gestalteten Zeil oder an der Eissporthalle. Das Verkehrsdezernat prüft zudem weitere Ausbaumöglichkeiten an ÖPNV-Haltestellen und entwickelt Ideen für mehr Service rund ums Rad wie beispielsweise Luftpumpen an zentralen Orten. Das wird auch dieser Radlerin gefallen: „Besonders gefreut habe ich mich in den letzten Monaten übrigens über die wachsende Zahl der neuen bogenförmigen Fahrradständer, an die man nun ohne größere Schwierigkeiten Fahrräder jeder Bauart ordentlich anschließen kann. Da kann man nun auch beruhigt im Biergarten bei Radler oder Gespritztem sitzen."



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