Fahrradfahrer vor der Hauptwache
12.06.20 | Aktionen und Veranstaltungen

VELOWeek statt VELOFrankfurt

Nach der Absage der VELOFrankfurt geht das populäre Fahrrad-Event neue Wege: in Zeitungen, im Radio aber vor allem im Internet macht die VELOWeek vom 15.-21. Juni mit Infos, Tipps und Diskussionen Lust aufs Radfahren.

VELOWeek: Virtuell, informativ, bewegend und kostenfrei

War die VELOFrankfurt auf ein Wochenende beschränkt, dreht sich während der VELOWeek eine ganze Woche lang alles rund ums Rad. Die Highlight-Themen "Abenteuer Fahrrad", "Arbeit & Alltag", "Fahrradtrends 2020", "Radfahren für Alle" und "Status & Visionen" unterstreichen die aktuellen Entwicklungen der Fahrradwelt und werden in Live-Diskussionen, Video-Tutorials und Präsentationen sowie Audio-Podcasts auf den Webseiten und Social-Media-Kanälen der Events live gestreamt und veröffentlicht. Ganz ohne Anreise können Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen sich so beim "Fahrradfestival @ home" informieren und beteiligen.

Von Gravel- bis E-Cargo: die Trends 2020

40 Aussteller*innen präsentieren ihre Trends und Neuheiten in verschiedenen Formaten: in virtuellen Messerundgängen, interaktiven Talks mit den Radfans und ausführlichen Podcast-Interviews stehen die VELOWeek-Marken Rede und Antwort. Im Vordergrund stehen dabei die Produktthemen Gravelbike und Bikepacking, E-Bike und Lastenrad, Kinder- und Familienmobilität sowie Sicherheit und Accessoires.

Neben der "virtuellen Messe" wurde in der neuen Fahrradwoche besonders der fachliche Austausch gestärkt. Mit Konferenzprogrammen zu urbaner Mobilität, Radtourismus und Innovationen der Branche sowie Online-Vernetzungstreffen zu Diversität auf Entscheidungsebenen lädt die VELOWeek Vertreter*innen der RadbranchePolitik, Lobby und Initiativen sowie natürlich die Radfahrenden selbst ein, ihre Themen und Standpunkte in die Diskussionen einzubringen. In einzelnen Sessions wird dabei auch über den Tellerrand geblickt – betriebliche Mobilität und Fahrrad in der Architektur sind genauso Themen wie Reisevorträge und virtuelle Fahrradtrainings.

Das Fahrrad ist systemrelevant

Die Coronakrise wirkt wie ein Katalysator für Handel und Werkstätten. Aber auch gesellschaftlich steht das Fahrrad jetzt umso mehr für die urbane Verkehrswende und als Symbol für Freiheit und Diversität. Radfahren ist systemrelevant, stilsicher und sichtbar: auf der Straße entwickelt sich eine neue Mobilitätskultur "von unten" und auch in der Politik schlägt das Thema voll durch. So unterstützen die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther und der Hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir die VELOWeek als Schirmherr*innen, ihre Staatssekretäre nehmen an Veranstaltungen wie dem Eröffnungs-Panel teil.

Auch das Radfahrbüro ist dabei

Bei der Zoomkonferenz am Montagnachmittag (15. Juni, 15:15-16:00 Uhr) diskutiert Joachim Hochstein, Leiter des städtischen Radfahrbüros, mit Heiko Nickel vom Radentscheid Frankfurt und Dr. Sandra Wolf von Riese+Müller über die Systemrelevanz des Fahrrads in Frankfurt am Main.

Virtuelles Festival mit lokaler Prägung?

Während ein Großteil der über 80 Events für alle VELO-Standorte und damit für den gesamten deutschsprachigen Raum gedacht ist, fokussieren einzelne Veranstaltungen zur Stadtentwicklung, Radrouten in der Region mit lokalen Partnern. Die Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse und FAZ Rhein-Main-Zeitung berichten in jeweils sechs Sonderveröffentlichungen über die VELOWeek, der Hessische Rundfunk wird mit hr1 und hr4 als Radio-artner aktiv. Außerdem laden Radsportvereine – unter Einhaltung der geltenden Regelungen – zu "physischen" Trainings in kleinen Gruppen ein.

Weitere Infos und das Programm mit allen Einzelheiten