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Mainzer mit roter Radspur

Im Zuge einer Fahrbahnerneuerung zwischen Galluswarte und Hafenstraße hat der stadteinwärts führende Fahrrad-Schutzstreifen der Mainzer Landstraße eine rote Oberfläche erhalten. Das schafft mehr Sichtbarkeit für den Radverkehr.

Mainzer mit roter Radspur

Rot heißt Rad!

Die Sanierung von Straßenabschnitten ist eine gute Gelegenheit, Verbesserungen für die Verkehrssicherheit zu realisieren. Hierzu zählen rot eingefärbte Radspuren, die zu mehr Aufmerksamkeit und einem rücksichtsvolleren Fahrstil im Straßenverkehr führen sollen. Die leuchtend rote Farbe auf dem Asphalt signalisiert Kraftfahrern: Vorsicht – diese Fläche ist für den Radverkehr reserviert!

Mainzer mit roter Radspur

Hier müssen rechts abbiegende Fahrzeuge den Schutzstreifen queren. Die Roteinfärbung soll dafür sorgen, dass Rad Fahrende auf dieser Spur besser wahrgenommen werden.

Von der Galluswarte bis zur Hafenstraße hat das Amt für Straßenbau und Erschließung stadteinwärts die Radspur nun durchgängig rot eingefärbt. Ein großer optischer Unterschied ergibt sich besonders auf den letzten 100 Metern vor der Hafenstraße: Auf diesem Abschnitt beginnt eine Spur für rechts abbiegende Fahrzeuge, die rechts des Schutzstreifens für den geradeaus fahrenden Radverkehr geführt wird. Rechts abbiegende Fahrzeuge müssen den Schutzstreifen queren. Hier soll die Roteinfärbung dafür sorgen, dass Rad Fahrende auf dieser Spur besser wahrgenommen werden.

Mainzer mit roter Radspur

Ein wichtiges Kriterium bei der Materialauswahl für die Roteinfärbung war die Eigenschaft, bei Nässe keine Rutschgefahr zu erzeugen. Das heißt, die farbige Oberfläche bietet im Regen genauso viel Halt wie ungefärbter Asphalt.

Vor der Deckenerneuerung wurde auch geprüft, ob eine Verbreiterung und bauliche Absicherung des Fahrradschutzstreifens möglich ist. Aufgrund des in der Straßenmitte der Mainzer Landstraße verlaufenden eigenen Gleiskörpers der Straßenbahn war dies jedoch nicht realisierbar: In diesem Falle hätte der nach innen verlagerte Autoverkehr die Straßenbahnen behindert, wodurch eine solche Lösung ausschied.

(13.09.19)

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