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Lebenswertere Elisabethenstraße

Stadtauswärts eine gemeinsame Spur für den Bus- und Radverkehr, stadteinwärts ein Fahrrad-Schutzstreifen: Statt mehrerer Auto-Fahrspuren bietet die neu gestaltete Elisabethenstraße Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr.

Neugestaltete Elisabethenstraße

Für ein besseres Stadtklima: Umgestaltung von Elisabethenstraße und Paradiesgasse abgeschlossen

Nach 14 Monaten Bauzeit ist die "neue" Elisabethenstraße in Sachsenhausen fertig. Die Stadträte Mike Josef, Dezernat Planen und Wohnen, Klaus Oesterling, Dezernat Verkehr, und Rosemarie Heilig, Dezernat Umwelt und Frauen, haben am Mittwoch, 21. November, die neu gestaltete Elisabethenstraße besucht und ein Fazit der Bauarbeiten gezogen.

Mike Josef

"In der Innenstadt der Zukunft haben Radfahrer und Fußgänger Vorrang vor dem Autoverkehr", bekannte Planungsdezernent Mike Josef.

In der alten Elisabethenstraße kamen der Fußgänger- und Radverkehr zu kurz. Nun haben wir breitere Gehwege, die zudem einheitlich aussehen. Von dem barrierefreien Umbau des Verkehrsraums und der Bushaltestellen profitieren vor allem Gehbehinderte, Senioren mit und ohne Rollator und die vielen Eltern mit Kinderwagen", sagte Stadtrat Josef.

Klaus Oesterling

Die neuen Radspuren auf der Elisabethenstraße bezeichnete Verkehrsdezernent Klaus Oesterling als großen Schritt in Richtung einer lückenlosen Nord-Südverbindung für den Radverkehr in Frankfurt.

Verkehrsdezernent Oesterling ergänzte: "Wir denken bei jedem Vorhaben an die Mobilität der Zukunft. Statt mehrerer Fahrspuren für Autos haben wir in der Elisabethenstraße stadtauswärts nun eine gemeinsame Fläche für den Bus- und Radverkehr. Stadteinwärts entfällt die Busspur zugunsten eines Schutzstreifens für Radfahrer."

Rosemarie Heilig

Mit hitzetoleranten Baumarten, die dem Klimawandel standhalten, soll die Elisabethenstraße begrünt werden, die Pflanzung soll auch dazu dienen, den Verkehrslärm zu dämpfen, erläuterte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Rosemarie Heilig begrüßte, dass neue Bäume in der Elisabethenstraße gepflanzt wurden und wies auf deren Bedeutung für das Stadtklima hin. "Wir müssen mehr Grün in die Stadt holen. Straßen grüner machen, wie es hier in der Elisabethenstraße schon passiert ist. Was wir hier sehen, geht in die richtige Richtung. Hier wurde nicht nur für einen reibungslosen Autoverkehr gearbeitet, sondern für die Frankfurterinnen und Frankfurter, die hier leben und arbeiten", kommentierte Heilig die Baumpflanzung.

Gemeinsame Bus- und Radspur

Die Elisabethenstraße stadtauswärts: Gemeinsame Bus- und Radspur.

Das Projekt dient der Aufwertung des öffentlichen Raums. Neben einer neuen Fahrbahn und neuen Gehwegen haben die städtischen Ämter ein umfassendes Paket geschnürt: Dazu gehörten der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen und der Kreuzungsbereiche, neue Ampelanlagen und eine neue Straßenbeleuchtung ebenso wie modernisierte Trinkwasser-, Gas-, Strom- und Telekommunikationsanlagen. Zwölf neu gepflanzte Bäume sorgen für mehr Grün und in ein paar Jahren für Schatten.

Umgestaltung Elisabethenstraße

Die Umgestaltung der Elisabethenstraße war sehr umfassend, konnte aber pünktlich abgeschlossen werden.

Die Umgestaltung im Rahmen des Programms „Schöneres Frankfurt“ auf einer Gesamtfläche von fast 7500 Quadratmetern hat 3,5 Millionen Euro gekostet. Das Land Hessen stellte davon mehr als 630.000 Euro an Fördermitteln gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zur Verfügung.

Gepflasterter Sicherheitstrennstreifen

Sicher und schön: Um als Radfahrer nicht in die "Dooring-Zone" zu geraten, ist ein Sicherheitstrennstreifen zwischen Parkplatz und Radweg markiert. Ganz im Sinne des Programms "Schöneres Frankfurt" nicht einfach mit Farbe, sondern durch den Kontrast dunkler und heller Pflastersteine.

(21.11.18)

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