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Verkehrssicherheitswochen 2015

Die Tage werden kürzer, die dunkle Jahreszeit hat begonnen: Wer jetzt mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte sich gut sichtbar machen, um Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden.

Verkehrssicherheitswochen 2015: Beleuchtungskontrolle

"Pass (mit) auf!" ergänzt "Lass Dich sehen"

Die am 2. November vom Frankfurter Verkehrsdezernat ausgerufenen Verkehrssicherheitswochen dauern zwar nur zwei Wochen – doch die wesentlichen Botschaften sollen allen, die im Straßenverkehr unterwegs sind, während der gesamten dunklen Jahreszeit im Bewusstsein bleiben.

Radler haben schon aufgrund der Straßenverkehrsordnung auf eine gute Sichtbarkeit ihres Fahrzeugs zu achten: Dazu gehören nicht nur funktionierende Vorder- und Rückleuchte, sondern auch Reflektoren nach vorn und hinten sowie seitlich reflektierende Elemente in den Speichen oder auf dem Reifen.

Verkehrssicherheitswochen 2015: Verteilung von Reflektorbändern

Reflektorbänder für dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmer

Aber genügt das, um immer gut gesehen zu werden? Verkehrsdezernent Stefan Majer empfiehlt helle und auffällige Kleidung sowie Licht reflektierende Materialien zu tragen. Dunkel gekleidete Radler, die beim Aktionsstart an der Konstablerwache vorüberradelten, bekamen als "Lektion" reflektierende Leuchtbänder geschenkt, die sich einfach am Arm oder Unterschenkel befestigen lassen und so mehr Sichtbarkeit – und Sicherheit erzeugen.

An unzureichend ausgestatteten Rädern informieren Mitarbeiter der Stadtpolizei des Straßenverkehrsamtes deren Besitzer durch "Doorhänger", wie sie sich am besten in der dunklen Jahreszeit sehen lassen können.

Verkehrssicherheitswochen 2015: Fahrradkontrolle

Infos statt Bußgeld: Was man wissen muss, um sich sehen zu lassen...

Verkehrssicherheitswochen 2015: Fahrradkontrolle

...verrät dieser "Doorhänger" dem Besitzer des Fahrrads ohne Beleuchtung.

Eine besondere Gefahrenquelle sieht das Verkehrsdezernat durch das Radfahren auf Gehwegen. Daher geraten bei den diesjährigen Verkehrssicherheitswochen verstärkt Gehweg- und Geisterradler in den Fokus der Verkehrskontrolleure. Verkehrsdezernent Majer will das Problem aber nicht nur durch Kontrollen angehen, auch die Infrastruktur soll kontinuierlich verbessert werden, damit Rad fahrende erst gar nicht auf die Idee kommen, auf dem Gehweg zu fahren.

Verkehrssicherheitswochen 2015: Gehwegradeln

Das ist gefährlich! Radler gehören nicht auf Gehwege.

In der Pflicht, sich sichtbar zu machen, stehen aber nicht nur Radler – auch wer zu Fuß unterwegs ist, sollte bewusst helle, leuchtende Kleidung wählen oder auf ein Reflektorband zurückgreifen.

Autofahrer sollen insbesondere im Bereich von Schulen und entlang von Schulwegen sehr aufmerksam und mit mäßiger Geschwindigkeit unterwegs sein. Dass am 2. November die Schule nach den Herbstferien wieder begonnen hat, signalisieren 18 mainziel-Infotafeln im gesamten Frankfurter Stadtgebiet.

Die wichtigste Botschaft der Verkehrssicherheitswochen 2015 an alle Verkehrsteilnehmer in Frankfurt lautet jedoch: "Pass (mit) auf!", die als ein Appell an umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu verstehen ist. Denn vor dem – nie völlig auszuschließenden – Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer kann man sich nur schützen, wenn man aufmerksam ist und im Zweifelfall nicht auf dem eigenen Recht oder der eigenen Vorfahrt beharrt.

 

Mehr Informationen zum sicheren Radeln in der dunklen Jahreszeit finden Sie hier auf dem Radfahrportal und auf der Aktionsseite von Lass Dich sehen!



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