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171.382 Kilometer erradelt

Drei Wochen lang waren die Frankfurterinnen und Frankfurter dazu aufgerufen, sich an der Aktion STADTRADELN der Umweltorganisation Klima-Bündnis zu beteiligen und dabei möglichst viele ihrer Wege mit dem Rad zurückzulegen.

Junge Frau und junger Mann radeln auf dem Frankfurter Holbeinsteg.

STADTRADELN 2014:

"DieBahnRadler", Bockenheim und die Bettinaschule siegen

Insgesamt 171.382 Kilometer fuhren die 731 für Frankfurt registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen dem 6. und 26. September mit dem Rad. Damit nahm die erradelte Strecke um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und die eingesparte Menge an klimaschädlichem CO2, das entstanden wäre, hätte man dieselben Wege mit dem PKW zurückgelegt, liegt bei erstaunlichen 24,7 Tonnen.

Um die Motivation zu erhöhen, traten die STADTRADELN-Teilnehmer in Teams gegeneinander an – darunter Stadtteile, Schulen, Vereine und Unternehmen. Als kilometerstärkstes Team fuhren "DieBahnRadler" (87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG) mit 25.665 Kilometern einen deutlichen Vorsprung vor dem zweitplatzierten Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Frankfurt (42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) mit 14.901 Kilometern heraus. Den dritten Platz belegten die 56 Radlerinnen und Radler der "Senckenberg BioCyclists" mit 10.955 Kilometern.

Kein anderer Frankfurter Stadtteil fuhr so viel Rad wie die 18 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bockenheim: Sie erradelten stolze 5.937 Kilometer. Auch Schulen spielen beim STADTRADELN in Frankfurt traditionell eine starke Rolle. Siegreich war hier die Bettinaschule (44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) im Stadtteil Westend mit 6.380 Kilometern. Die Anzahl der STADTRADELN-Teams in Frankfurt stieg 2014 auf 89 (Vorjahr 69), was einer Steigerung von 28,9 Prozent entspricht. Bei den Teilnehmenden liegt der Zuwachs bei 29,4 Prozent (731 gegenüber 565 im Jahr 2013).

Der Frankfurter Verkehrsdezernent und STADTRADELN-Teilnehmer Stefan Majer sieht als wichtigen Grund für den wachsenden Anklang der Aktion einen Wandel im Mobilitätsverhalten: "Die Aktion STADTRADELN macht sichtbar, dass die Bürgerinnen und Bürger bei der täglichen Frage, welche Wege sie in unserer Stadt mit welchem Verkehrsmittel zurücklegen wollen, immer häufiger dem Rad den Vorzug geben. Ganz gleich, ob aus ökologischen, gesundheitlichen oder praktischen Gründen: Die Entscheidung, aufs Fahrrad zu steigen, ist in Frankfurt etwas ganz Selbstverständliches geworden."

Dies gilt auch für immer mehr Mandatsträger in Frankfurt: Zu den Team-Kapitänen und Teilnehmern des STADTRADELNs zählten auch zahlreiche Stadtverordnete, Ortsbeirätinnen und Ortsbeiräte.

 


(06.10.14)

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Auch in Frankfurt kommt die Stadtradeln-Idee, öfter mit dem Rad statt mit dem Auto zu fahren und so das Klima zu schützen, immer besser an. 2019 haben 162 Teams bei der dreiwöchigen Aktion mitgemacht – 65 mehr als letztes Jahr.

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