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Umbau des Deutschherrnufers

Mit gut zwei Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Frankfurt beim Ausbau und der fahrradfreundlichen Umgestaltung des Deutschherrnufers zwischen Alter Brücke und Flößerbrücke. Im Oktober sollen die Arbeiten beginnen.

Aufdruck des Logos des Radfahrbüros auf Asphalt

Minister Al-Wazir übergibt Förderbescheid an Oberbürgermeister Feldmann

Mit gut zwei Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Frankfurt beim Ausbau und der Umgestaltung des Deutschherrnufers zwischen Alter Brücke und Flößerbrücke. Den entsprechenden Bescheid überreichte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag, 25. August, an Oberbürgermeister Peter Feldmann. Das Land trägt damit fast die Hälfte der Gesamtkosten von 4,4 Millionen Euro.

Zwischen Alter Brücke und Frankensteiner Platz wird die derzeit vierstreifige Fahrbahn auf drei Spuren reduziert, um Platz für einen separaten Radweg auf der Nordseite zu schaffen. Der Abschnitt zwischen Frankensteiner Platz und Flößerbrücke bleibt eine zweistreifige Einbahnstraße, allerdings kann der Radweg in beide Richtungen befahren werden. Auf der Südseite entstehen neue Parkplätze in Schrägaufstellung. Die Bushaltestellen Deutschherrnufer und Dreieichstraße sowie der östliche Bahnsteig der Straßenbahnhaltestelle Frankensteiner Platz werden barrierefrei ausgebaut. "Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf diesem Straßenabschnitt zu erhöhen und eine durchgängige Radverkehrsführung auf dem Hochkai am südlichen Mainufer zu schaffen", sagte Tarek Al-Wazir. "Das ist ganz im Sinne der Landesregierung, die den Anteil des Radverkehrs ebenso steigern möchte wie die Verkehrssicherheit."


Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Verkehrsdezernent, Stadtrat Stefan Majer, dankten Al-Wazir für die Unterstützung des Landes: "Die Umgestaltung des Deutschherrnufers ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Verkehrsberuhigung entlang des Mains. Parkplätze, Radwege, barrierefreie RMV-Stationen: die Anwohner in Sachsenhausen werden profitieren." Die Arbeiten sollen im Oktober beginnen und bis Ende 2015 dauern. Zufahrt und Zugang zu den Grundstücken sowie die Bedienung im ÖPNV bleiben gewährleistet, mit Verkehrsbehinderungen ist jedoch zu rechnen.

 

Kartenansicht: Im Lückenschlussprogramm der Stadt Frankfurt für den Radverkehr erscheint die Umgestaltung des Deutschherrnufers als Maßnahme Nr. „LiA 122“. Die Ausgangssituation: Am Deutschherrnufer fehlt zwischen der Alten Brücke und Flößerbrücke ein Radweg (rote Markierung), außerdem gibt es an der Kreuzung zur Ignatz-Bubis-Brücke bzw. Dreieichstraße keine Radfurten. Im Zuge der Umgestaltung kommt es zur Grunderneuerung der gesamten Straße, auf der nördlichen Straßenseite wird der Zweirichtungsradweg bis zur Flößerbrücke verlängert. Auch einige Ampelanlagen müssen dann an die veränderte Situation angepasst werden.

Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (2.v.l.) überreicht einen Förderbescheid über zwei Millionen Euro zum Ausbau und der Umgestaltung des Deutschherrnufers an Oberbürgermeister Peter Feldmann (l), neben ihnen stehen Verkehrsdezernent Stefan Majer und die Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung, Gabriele Dehmer, 25. August 2014, © Foto: PIA/Stefan Maurer

Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (2.v.l.) überreicht einen Förderbescheid über zwei Millionen Euro zum Ausbau und der Umgestaltung des Deutschherrnufers an Oberbürgermeister Peter Feldmann (l), neben ihnen stehen Verkehrsdezernent Stefan Majer und die Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung, Gabriele Dehmer, 25. August 2014, © Foto: PIA/Stefan Maurer

Kartenausschnitt Deutschherrnufer - rot markiert ist die Lücke im Radverkehrsnetz, die bis Herbst 2015 geschlossen werden soll.

(25.08.14)

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