Sie sind hier: Home » Aktuelles » Kurzmeldungen » Archiv » Radlerbrücke im Europaviertel




Radlerbrücke im Europaviertel

Wo früher die Gleise des Güterbahnhofs eine unüberwindbare Barriere bildeten, ist nun eine attraktive Verbindung entstanden: Eine neue Rad- und Fußgängerbrücke ermöglicht Gallus- und Europaviertel einen besseren Zugang in Richtung Nidda.

Fahrradfahrer am Brunnen vor der Alten Oper
 

Lückenschluss zu Rebstockpark und Kuhwaldsiedlung

Ein besseres Datum als den internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni konnte es eigentlich nicht geben, um den neu geschaffenen Zeppelinpark, den Taschenpark Nord sowie die beide Parks miteinander verbindende Rad- und Fußgängerbrücke im Europaviertel zu eröffnen. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Thaddäus Zajac, Geschäftsführer des Quartiersentwicklers Aurelis Real Estate, waren bei strahlendem Sonnenschein natürlich auf Fahrrädern unterwegs, um die neu angelegten Parks und die über die Straße der Nationen führende Brücke zu erkunden – und offiziell für das Publikum freizugeben. Die beiden neuen Parks sind rund 10.000 Quadratmeter groß, die Brücke misst eine Länge von 25 Metern.

Radlerbrücke im Europaviertel
Kartenbeschreibung in Textform einblenden

Routenbeschreibung:

Eine der beiden neuen Verbindungen führt aus dem Gallusviertel zur City West. Als dargestelltes Beispiel  geht es nahezu schnurgerade von Süd nach Nord über Sodener Straße, Schneidheiner Straße, Tel-Aviv-Platz, anschließend über die neuen Parkwege einschließlich Brücke weiter bis zur Kreuzung Am Römerhof/Am Dammgraben, um dann entlang der Straße Am Römerhof den Katharinenkreisel zu erreichen. Von dort aus kann man über ein Stück Voltastraße und An der Dammheide noch weiter bis zur Solmsstraße nach Norden fahren.

Die andere neue Verbindung bringt einen weitgehend in Ost-West-Richtung vom Güterplatz zum Rebstockpark, und zwar beispielhaft über Kölner Straße, Idsteiner Straße bis zur Bahn-Hauptverwaltung, dann über Stephensonstraße, Niedernhausener Straße, Europagarten, ein Stückchen Pariser Straße, anschließend wieder über die neuen Parkwege einschließlich Brücke weiter bis zur Kreuzung Am Römerhof/Am Dammgraben. Von dort aus rollt man exakt nach Westen durch den neuen Rebstockpark, bis nach Querung der Straße „Zum Rebstockbad“ der eigentliche Rebstockpark erreicht wird. Durchquert man auch diesen in gleicher Richtung weiter, erreicht man die Kreuzung Am Römerhof/Oeserstraße. Allerdings ist bei Großmessen diese Route zwischen den beiden Rebstockparks an der Straße „Zum Rebstockbad“ mittels eines geschlossenen Tores unterbrochen.

Karte auf www.gpsies.com öffnen

Gallusviertel besser mit dem Rad erreichbar

Die neue barrierefreie Radlerbrücke verbindet nicht nur Europagarten und Taschenpark mit Zeppelin- und Rebstockpark: Entstanden ist ein wichtiger Lückenschluss, der das Gallus- und Europaviertel besser an die Kuhwaldsiedlung, das südliche Bockenheim und im Westen an das Rebstockgelände und die Nidda anbindet. Auch nach Hausen und Rödelheim lässt es sich nun zügiger und angenehmer vom Gallus aus radeln.

(06.06.13)

Weitere Kurzmeldungen zum Thema: Infrastruktur

 
Doppelstockparker Rödelheim

Am Bahnhof Rödelheim und Gravensteiner Platz in Preungesheim sind die bisherigen eingeschossigen Fahrradabstellanlagen durch Doppelstockparker ersetzt worden, in denen fast doppelt so viele Räder Platz finden.

 
Neugestaltete Elisabethenstraße

Stadtauswärts eine gemeinsame Spur für den Bus- und Radverkehr, stadteinwärts ein Fahrrad-Schutzstreifen: Statt mehrerer Auto-Fahrspuren bietet die neu gestaltete Elisabethenstraße Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr.

 
Schilder am Arthur-Stern-Platz werden enthüllt

Die Radwegweisung nimmt in Frankfurt immer konkretere Gestalt an: Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat am Arthur-Stern-Platz symbolisch die weiß-grünen Straßenschilder für die Stadtteile Rödelheim und Hausen enthüllt.

Alle Kurzmeldungen: Archiv » Infrastruktur



Servicenavigation